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Blog-Beitrag

20.01.2010 08:42

Jackie

Delfine - Intelligente Geschöpfe im Ozean

Am 14. Januar 2010 wurde von der F & S Medienservice GmbH eine Studie veröffentlicht, die sich mit dem Lieblingstier der Deutschen beschäftigte. Für die Erhebung wurden den Angaben zufolge 1013 Bundesbürger im Alter von 18 bis 55 Jahren im Internet befragt. Als klarer Sieger ging der Hund hervor.
Aber jeder Vierte (26 Prozent) entschied sich für den Delfin. Deshalb möchte ich in diesem Blog etwas über Delfine schreiben.

Delfine sind Herdentiere und leben in Gruppen. Ein Leben ohne seine Gruppe ist für einen Delfin unvorstellbar.

Delfine sind besonders verspielt: sie springen, reiten und schwimmen gerne z.B. hinter einer Bugweller her. Desweiteren sind sie sehr intelligent.

Ein wichtiges Kommunikationsmittel ist die Verständigung über Laute. Mit Pfeiftönen zeigen die Delfine ihre Anwesenheit sowie ihre Freude. Sie können damit aber auch zur Jagd oder zum Aufbruch rufen oder lösen auch Alarm bei drohenden Gefahren aus.

Ein besonderes Merkmal bei Delfinen ist die Verständigung über Sonar-Wellen.

 Der Ausdruck Sonar kommt aus dem Englischen (Sound Navigation and Ranging). Die Delfine haben parallel zum Gehör ein Sonar, das zur Erzeugung und Wahrnehmung von Ultraschall-Lauten speziell unter Wasser dient.

So funktioniert ein Sonar:
-    Der Delphin gibt ein gerichtetes Signal ab, das vom Ziel wieder reflektiert wird und an den Ausgangspunkt zurückkehrt.
-    Das zurückkehrende Signal wird empfangen und analysiert. Das Echo liefert dem Delphin die Information über die Entfernung und die Form des Objektes.

Im Gegensatz zum Menschen wird bei Delfinen die Erzeugung ihrer Laute nicht über die Stimmbänder generiert. Sie haben zu beiden Seiten des Nasengangs, der zum Blasloch führt, drei Paar Luftsäcke in verschiedenen Formen und Größen. Diese Luftsäcke werden von Muskeln betätigt. Wenn die Luft von einem Sack zum anderen kommt, entstehen die Laute, die etwa wie das quietschende Ablassen der Luft eines Luftballons klingen.

Delphine verwenden 2 Arten von Lauten: die Pfeif-, Zisch- und Schnalzlaute, sowie die Klicklaute. Die Pfeif-, Zisch- und Schnalzlaute werden zur Kommunikation der Delfine untereinander verwendet. Die Klicklaute hingegen werden zur Peilung des Echos verwendet.
Der Frequenzbereich der vom Delfin erzeugten Laute liegt zwischen 100 und 200.000 Hz. In der Nacht gibt der Delfin niederfrequente Klicklaute von sich, um die Umgebung nach größeren Objekten (z.B. größere Tiere oder Schiffe) zu untersuchen. Die Laute können eine Reichweite  von mehreren hundert Metern erreichen.
Wenn der Delfin etwas Spannendes entdeckt, nähert er sich neugierig und erhöht dabei die Frequenz. Die Erhöhung der Frequenz bedeutet eine höhere Genauigkeit des reflektierten Echos und ermöglicht somit dem Delfin einen detaillierten 3D-Scan seines Gegenübers wie z.B. eines Menschen. Dieser Scan funktioniert ähnlich wie Ultraschallgeräte, jedoch um ein Vielfaches genauer. Aus neuesten Untersuchungen weiß man, dass der Delfin den Herzschlag, den Blutdruck, die Lungen und sogar den Grad der Erregung seines Gegenübers wahrnehmen und dessen Reaktion voraussehen kann.

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