Neueste Blog-Einträge dieses Mitglieds

24.02.2010 10:25

Jackie

Der Tiger-Doc

Normalerweise behandelt Tierarzt Jörg Schwenke Meerschweinchen, Katzen
und Hunde in seiner Praxis in Wilnsdorf im Siegerland. Aber seine
Freizeit widmet er den ganz großen Katzen, am liebsten Tigern. Er
versorgt Raubkatzen in ganz Deutschland. Hier hält er den Tiger Tonga
als Baby mit drei Monaten. Noch kann der Tiger-Doc den Kleinen
anfassen, ohne dass das Tier betäubt werden muss.

Quelle: WDR.de

0 Kommentare Lies den ganzen Eintrag

25.01.2010 16:30

Jackie

Hund und Katze unter einem Dach

Sie gelten als das ungleiche Paar schlechthin. Ihre Verhaltensweisen und Kommunikationsmuster könnten nicht unterschiedlicher sein. Während der Hund mit Schwanzwedeln seine Freude ausdrückt, bedeutet dieses Verhalten bei der Katze Nervosität und steigernde Aggressivität. Da ist es kein Wunder, dass es zwischen den beiden Vierbeinern zu Missverständnissen kommen kann.
Wenn man aber ein paar Tipps und Tricks beachtet, kann es auch ein harmonisches Zusammenleben von Hund und Katze geben.
Am einfachsten ist es, wenn beide als Jungtiere in einen Haushalt kommen. Dann herrscht noch keine Rangordnung und die beiden Tiere können sich leichter aneinander gewöhnen, da sie zusammen aufwachsen. Hier ist es wichtig, die Tiere in den ersten Tagen nie unbeaufsichtigt zu lassen.
Zieht eine Katze in einen Haushalt, wo bereits ein Hund lebt, sollte man der Katze erst mal ein paar Stunden gönnen, sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen, natürlich ohne Hund. Beim ersten Zusammentreffen sollte der Hund an der Leine gelassen werden, um zu verhindern, dass er die Katze zu sehr verschreckt.
Schwieriger wird es, wenn ein Hund in einen Haushalt mit einer Katze zieht. Hier sind besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Auch hier sollte der Hund erstmal an der Leine bleiben und die Katze sollte Rückzugsmöglichkeiten haben. Wenn der Hund ruhig bleibt, sollte man ihn besonders loben und viele Leckerli bereithalten. Genauso empfehlenswert ist es, der Katze der Katze viel Aufmerksamkeit zu schenken, damit diese nicht das Gefühl hat, vernachlässigt zu werden. Getrennte Schlafräume und Fütterungsplätze sowie eigenes Spielzeug können ebenfalls dazu beitragen, das Konfliktrisiko zu vermindern.
Bei Tieren ist es wie bei Menschen: Sie entscheiden selbst, wen sie mögen und wen nicht. Wenn man sich den unterschiedlichen Charaktereigenschaften von Hund und Katze bewusst ist und einfühlsam mit beiden umgeht, steht einem harmonischen Zusammenleben nichts mehr im Wege.

1 Kommentare Lies den ganzen Eintrag

20.01.2010 08:42

Jackie

Delfine - Intelligente Geschöpfe im Ozean

Am 14. Januar 2010 wurde von der F & S Medienservice GmbH eine Studie veröffentlicht, die sich mit dem Lieblingstier der Deutschen beschäftigte. Für die Erhebung wurden den Angaben zufolge 1013 Bundesbürger im Alter von 18 bis 55 Jahren im Internet befragt. Als klarer Sieger ging der Hund hervor.
Aber jeder Vierte (26 Prozent) entschied sich für den Delfin. Deshalb möchte ich in diesem Blog etwas über Delfine schreiben.

Delfine sind Herdentiere und leben in Gruppen. Ein Leben ohne seine Gruppe ist für einen Delfin unvorstellbar.

Delfine sind besonders verspielt: sie springen, reiten und schwimmen gerne z.B. hinter einer Bugweller her. Desweiteren sind sie sehr intelligent.

Ein wichtiges Kommunikationsmittel ist die Verständigung über Laute. Mit Pfeiftönen zeigen die Delfine ihre Anwesenheit sowie ihre Freude. Sie können damit aber auch zur Jagd oder zum Aufbruch rufen oder lösen auch Alarm bei drohenden Gefahren aus.

Ein besonderes Merkmal bei Delfinen ist die Verständigung über Sonar-Wellen.

 Der Ausdruck Sonar kommt aus dem Englischen (Sound Navigation and Ranging). Die Delfine haben parallel zum Gehör ein Sonar, das zur Erzeugung und Wahrnehmung von Ultraschall-Lauten speziell unter Wasser dient.

So funktioniert ein Sonar:
-    Der Delphin gibt ein gerichtetes Signal ab, das vom Ziel wieder reflektiert wird und an den Ausgangspunkt zurückkehrt.
-    Das zurückkehrende Signal wird empfangen und analysiert. Das Echo liefert dem Delphin die Information über die Entfernung und die Form des Objektes.

Im Gegensatz zum Menschen wird bei Delfinen die Erzeugung ihrer Laute nicht über die Stimmbänder generiert. Sie haben zu beiden Seiten des Nasengangs, der zum Blasloch führt, drei Paar Luftsäcke in verschiedenen Formen und Größen. Diese Luftsäcke werden von Muskeln betätigt. Wenn die Luft von einem Sack zum anderen kommt, entstehen die Laute, die etwa wie das quietschende Ablassen der Luft eines Luftballons klingen.

Delphine verwenden 2 Arten von Lauten: die Pfeif-, Zisch- und Schnalzlaute, sowie die Klicklaute. Die Pfeif-, Zisch- und Schnalzlaute werden zur Kommunikation der Delfine untereinander verwendet. Die Klicklaute hingegen werden zur Peilung des Echos verwendet.
Der Frequenzbereich der vom Delfin erzeugten Laute liegt zwischen 100 und 200.000 Hz. In der Nacht gibt der Delfin niederfrequente Klicklaute von sich, um die Umgebung nach größeren Objekten (z.B. größere Tiere oder Schiffe) zu untersuchen. Die Laute können eine Reichweite  von mehreren hundert Metern erreichen.
Wenn der Delfin etwas Spannendes entdeckt, nähert er sich neugierig und erhöht dabei die Frequenz. Die Erhöhung der Frequenz bedeutet eine höhere Genauigkeit des reflektierten Echos und ermöglicht somit dem Delfin einen detaillierten 3D-Scan seines Gegenübers wie z.B. eines Menschen. Dieser Scan funktioniert ähnlich wie Ultraschallgeräte, jedoch um ein Vielfaches genauer. Aus neuesten Untersuchungen weiß man, dass der Delfin den Herzschlag, den Blutdruck, die Lungen und sogar den Grad der Erregung seines Gegenübers wahrnehmen und dessen Reaktion voraussehen kann.

0 Kommentare Lies den ganzen Eintrag