Meerschweinchen

Bitte einschläfern...

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  • Erstellt am: 15.02.2009 22:10
  • Beiträge: 5

15.02.2009
22:10

Wildkaetzchen

Wildkaetzchen

99 Beiträge

Mitglied seit: 11/2005

Bitte einschläfern...

Leider schon der zweite Fall in diesem Jahr denn wir selbst mitbekommen mussten. Die Tierklinik Finck in Sinsheim sollte ein Meerschweinchen einschläfern, da die Halter sich nicht weiter um den Abszess und der Geschwulst am Gesäuge kümmern wollten. Die Tierklink hat sich dann an uns (www.sos-meerschweinchen.de ) gewandt und gefragt, ob wir das arme Tier aufnehmen können. Wir gaben natürlich sofort unsere Zusage und die Tierklinik kümmert sich davor noch um den Abszess und operierten diesen auf ihre Kosten heraus, dafür nochmals vielen lieben Dank.
Suki ist nun bei uns und ist ein sehr aufgewecktes kleines Meerschweinchenweibchen. Wir können nicht verstehen, wie Menschen ein Tier einschläfern lassen wollen, welches mit entsprechender Behandlung gesund weiter leben können. Es sollte jedem Halter klar sein, dass ein Haustier auch Geld kosten kann, vor allem wenn dieses auch mal krank wird.
Zudem muss jedem Halter auch bewusst sein, dass sich ein Tierarzt strafbar macht, wenn er ein gesundes oder behandelbares Tier einschläfern würde.
Suki muss sich nun von ihrer Abszessbehandlung erholen und dann wird die Behandlung weitergehen, denn noch hat sie einen weiteren Knubbel, welcher genauer untersucht werden muss.

Hier ist die große Wunde der Abszessbehandlung zu sehen.

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15.02.2009
22:50

*-*bijou*-*

*-*bijou*-*

612 Beiträge

Mitglied seit: 1/2009

ja das ist leider fast schon alltag. viele leute halten sich heimtiere, da sie sich größere nicht leisten können und wollen. vielen ist das nicht bewusst, das auch die "kleinen" mal mehr als ihr anschaffungspreis kosten können. oft sieht man dann solche gesichter
vor kurzem erst mit heftiger schneidezahnfehlstellung, diese waren schon aus der maulhöhle hinaus gewachsen. ja ich glaub des frisst nimma...was narkose? ach nee dann lass mas lieber einschläfern.
zum glück kenn ich keinen tierarzt der das machen würde, manchmal kommen auch tierärzte einem entgegen oder übernehmen es auf eigene kosten und vermitteln es weiter. und dann heissts die bösen tierärzte, wollen ja nur unser geld.
lg corinne

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15.02.2009
22:58

Wildkaetzchen

Wildkaetzchen

99 Beiträge

Mitglied seit: 11/2005

Ja, das ist der zweite Fall dieses Jahr, dass sich Tierärzte an uns bzw. Kollegen wenden, furchtbar und gut das es solche TÄ gibt.

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15.02.2009
23:24

Jaz

Jaz

756 Beiträge

Mitglied seit: 5/2008

Wirklich traurig...aber schön das es Menschen gibt, die sich für solche Tiere einsetzen und das richtig tun.

Mein aller erstes Kaninchen, er war vollkommen gesund, wollten die Besitzer auch einschläfern lassen weil sie ihn auf keinen Fall ins Tierheim abgeben wollten. Ich weiß nicht ob sie einen Tierarzt gefunden hätten der es macht oder was sie getan hätten wenn sie keinen gefunden hätten der es tut.

Ich wollte es auch gar nicht herausfinden und bettelte meine Mom so lange an bis ich ihn zu uns holen durfte. Es waren nur 2 Jahre, aber zwei die sich für uns beide gelohnt haben.

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29.03.2009
17:10

Wildkaetzchen

Wildkaetzchen

99 Beiträge

Mitglied seit: 11/2005

Endlich kommen wir dazu Neues zu Suki zu schreiben. Ihre Wunde ist verheilt, die Milben und der Pilz abgeklungen. Leider sind die Lymphknoten immer noch vergrößert, woran es genau liegt können wir noch nicht sagen (wie kann man auf Leukose testen?). Jedenfalls bleibt sie nun im Verein als Patenschweinchen, da bei ihr dadurch regelmäßige Tierarztbesuche nötig sind.

Zudem sind ihre äußerlichen Wunden zwar verheilt, seelisch scheint sie aber noch viele Wunden zu haben. Sie ist bisher sehr schwierig zu vergesellschaften. Die erste Vergesellschaftung mit der großen Gruppe, der Pflegestelle in welcher sie eigentlich ein endgültiges Zuhause finden sollte, lief mehr als schief. Die zweite mit der kleineren Gruppe dann ebenfalls, sie wurde vom Kastraten regelrecht heraus gemobbt. Suki wusste garnicht wie ihr geschieht. Nun versuchen wir vorsichtig sie mit einem der Weibchen zu vergesellschaften und dann wenn sie mit diesem ausreichend Sozialverhalten lernen konnte (wir denken, dass sie von klein auf alleine gehalten wurde) und merkt das ihr kein Schweinchen was tut, hat sie vielleicht soviel Selbstbewusstsein tanken können, dass man doch eine Gruppenzusammenführung wagen kann. Drückt der kleinen Maus die Daumen.

Suki sucht jetzt natürlich als Patenschweinchen nette Patentanten oder Onkel, welche sie etwas unterstützen möchten.

Hier noch ein Bild der verheilten Wunde, man kann nur noch erahnen, was da ihren Rücken zierte:


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