Hallo zusammen,
ich habe den Beitrag zum Thema Hundesuche gelesen und möchte hier meine Erfahrungen mit Hunden aus spanischen Tötungsstationen weitergeben.
Wir sind eine Großfamilie (4 Kinder im Alter zwischen 20 und 13 Jahren) und haben inzwischen so ziemlich alles an Tieren, was man sich denken kann. Vor 4,5 Jahren bekamen wir unsere Hündin von der Tierhilfe Malaga, sie ist eine Podenco-Maneto und damals war sie 2,5 Jahre alt. Ein Jahr später holten wir unseren zweiten Hund von der Tierhilfe Fuerteventura, auch ein Podenco und damals 1 Jahr alt. Beide Hunde sind Traumhunde. Sie waren allerdings auch jeweils vor der Vermittlung vier Monate auf einer Pflegestelle in Deutschland, wo sie erstmal aufgepäppelt und medizinisch versorgt wurden. Beide haben nachweisbar schlimme Zeiten in Spanien erlebt (Bisswunden, fast verhungert, misshandelt...) und sind trotzdem absolut lieb zu allen Lebewesen. Sie vertragen sich mit allen unseren anderen Tieren(Katzen, Meerschweinchen,Kaninchen,Vögel,Pferd) und sind von edelstem Charakter. Sicher brauchen sie sehr viel Bewegung und extrem viel Zuwendung. Ich weiß aber auch sehr wohl, dass es unter den Tierschutzorganisationen sehr viel schwarze Schafe gibt, leider. Wir hatten allerdings nur Glück und ich würde es jederzeit wieder tun.
Statistiken
- Erstellt am: 18.10.2010 18:59
- Beiträge: 2
Erfahrung mit Hunden aus Spanien
Um Beiträge zu veröffentlichen musst Du angemeldet zur Anmeldung und Mitglied der Gruppe zum Gruppenprofil sein.
RE: Erfahrung mit Hunden aus Spanien
Hi, Helga - ja, bissl Glück gehört auch dazu ;-)
Und Hunde sind ja auch enorm soziale Lebewesen, die sich (oft) recht schnell an ihre neuen rudel anpassen.
natürlich gibt es überall schwarze SChafe, aber nicht wenige orgas arbeiten seriös. Ich habe zB 2 Hunde von Antje Perlwitz in Barcelona übernommen und bin auch zufrieden gewesen (sind inzwischen beide schon über die Regenbogenbrücke gegangen).
Das Problem sind halt eher die Orgas, die vor allem zum Zwecke der Selbstprofilierung und des Gelderwirtschaftens tätig werden, und bei denen es am Grundwissen mangelt. "Gut gewollt" reicht leider niemals.
die Kunst ist es, diese vorher zu erkennen...
Ich habe da allerdings keine Fähigkeiten darin, und meine Hunde werden in Zukunft aus dem hiesigen TH stammen (ich lebe im Ausland). Ich habe da gerade einen Hund übernommen, noch nicht lange her. Der war ein guter Hund, als ich ihn das erste Mal sah.
Ich mußte erkennen, daß man innerhalb eines halben Jahres auch einen guten Hund verderben kann (er zeigt Angstaggression und geht dabei nach vorn), mit 2 gescheiterten Vermittlungsversuchen... hier ist es durchaus üblich, einen "nicht passenden Hund" schnell mal wieder im TH umzutauschen...
Aber bei einem Hund mit einer verläßlichen Grundsozialisation läßt sich so ein problem wieder ausbügeln, wir sind auf dem besten Weg dazu, nur brauchts noch Geduld.
also, mit bissl glück und fundiertem Grundwissen läßt sich selbst im Problemfall noch viel erreichen. Um so besser, wenn man einen Hund mit gesunder Psyche und ohne größere vorgeschichte bekommt.
Und Hunde sind ja auch enorm soziale Lebewesen, die sich (oft) recht schnell an ihre neuen rudel anpassen.
natürlich gibt es überall schwarze SChafe, aber nicht wenige orgas arbeiten seriös. Ich habe zB 2 Hunde von Antje Perlwitz in Barcelona übernommen und bin auch zufrieden gewesen (sind inzwischen beide schon über die Regenbogenbrücke gegangen).
Das Problem sind halt eher die Orgas, die vor allem zum Zwecke der Selbstprofilierung und des Gelderwirtschaftens tätig werden, und bei denen es am Grundwissen mangelt. "Gut gewollt" reicht leider niemals.
die Kunst ist es, diese vorher zu erkennen...
Ich habe da allerdings keine Fähigkeiten darin, und meine Hunde werden in Zukunft aus dem hiesigen TH stammen (ich lebe im Ausland). Ich habe da gerade einen Hund übernommen, noch nicht lange her. Der war ein guter Hund, als ich ihn das erste Mal sah.
Ich mußte erkennen, daß man innerhalb eines halben Jahres auch einen guten Hund verderben kann (er zeigt Angstaggression und geht dabei nach vorn), mit 2 gescheiterten Vermittlungsversuchen... hier ist es durchaus üblich, einen "nicht passenden Hund" schnell mal wieder im TH umzutauschen...
Aber bei einem Hund mit einer verläßlichen Grundsozialisation läßt sich so ein problem wieder ausbügeln, wir sind auf dem besten Weg dazu, nur brauchts noch Geduld.
also, mit bissl glück und fundiertem Grundwissen läßt sich selbst im Problemfall noch viel erreichen. Um so besser, wenn man einen Hund mit gesunder Psyche und ohne größere vorgeschichte bekommt.
Um Beiträge zu veröffentlichen musst Du angemeldet zur Anmeldung und Mitglied der Gruppe zum Gruppenprofil sein.




