Großgruppe für blinde Kaninchen ungeeignet?

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  • Erstellt am: 21.03.2009 19:35
  • Beiträge: 25

21.03.2009
19:35

Karotten-Trio

Karotten-Trio

54 Beiträge

Mitglied seit: 5/2008

Großgruppe für blinde Kaninchen ungeeignet?

Hallo!
Meine TÄ erzählte mir vor ein paar Tagen, dass mein eines Kaninchen vermutlich blind ist und daher wohl so viel abgenommen hat und nun lieber alleine gehalten werden sollte. Eigentlich wollte ich sie ja mit ihrer alten 4er Gruppe, einem Pärchen und einem Einzelbock zusammensetzen.
Nun werde ich sie erstmal mit einem dem Einzelbock zusammen setzen.

Wie sind eure Erfahrungen mit Blindheit und Großgruppe? Das blinde Kaninchen ist ein ganz ganz liebes Tier und würde nie irgendwas Böses machen. Dominant ist sie also auch gar nicht.

LG Sandra

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21.03.2009
20:33

Goldfisch

Goldfisch

1137 Beiträge

Mitglied seit: 8/2003

Hallo,
mit Großgruppen hab ich keine Erfahrung, aber meine Schwester hat einen blinden Bock mit einer gesunden Häsin und das klappt wunderbar.
Die VG war recht easy, ich hatte das Gefühl, dass das Weibchen weiß, dass der Bock nicht gesund ist und war total lieb zu ihm.
Das Zusammenleben der beiden klappt wunderbar.
Wenns Leckerchen gibt und der Bock hat das nicht mitbekommen, dann geht die Häsin sogar hin, stupst ihn an und führt ihn zum Futter.

Also, ich würde erst mal die VG mit dem einen Tier machen und dann siehst Du ja, wie das klappt und dann hinterher mit der ganzen Gruppe probieren.
Wenn Du merkst, dass dein blindes Tier damit nicht klarkommt, dann trenne sie wieder.

LG Sabrina

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21.03.2009
21:11

andrea59

andrea59

33 Beiträge

Mitglied seit: 3/2009

Hi Sandra,
mach das was Sabrina Dir geraten hat, in der Regel geht es gut aus.


Gruß Andrea

Übrigens: Meine Töchter heißen Sandra und Sabrina

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22.03.2009
01:18

Ann85

Ann85

475 Beiträge

Mitglied seit: 7/2007

Was ist das denn für ein TA? Ich würde mir ganz dringend einen neuen suchen, denn das ist absoluter Bockmist! Kaninchen sind Rudeltiere und brauchen soziale Kontakte und ich denke, dass gerade blinde Nins auf Artgenossen angewiesen sind.

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22.03.2009
14:52

Karotten-Trio

Karotten-Trio

54 Beiträge

Mitglied seit: 5/2008

Das ist eine sehr gute Tierärztin, welche super operieren kann, sehr gute Narkosen macht, sich mit Krankheiten bei Kaninchen super auskennt, bereits 2 Wochenenden in Folge 3x täglich für 1 Stunde zum Kaninchen in die Praxis fährt und mir dafür lediglich die Kosten für Narkosemittel und Röntgenbild in Rechnung stellt, da die Rechnung zum Normalpreis bereits im 4 stelligen Bereich liegen würde, was ich mir nicht leisten könnte.
Wenn das für dich ein Grund wäre dann lieber gar nicht zum Tierarzt zu gehen, weil eben keine 1000 Euro vorhanden sind und das kranke Tier, welches eine herrvoragende medizinische Versorgung bekommt aus der Praxis rauszureißen und es mit nach hause zu nehmen, nur weil ein Tierarzt in Außnahmefällen eine Einzelhaltung vorschlägt, dann möchte ich ehrlich gesagt nicht in der Haut eines deiner Kaninchen stecken, wenn es mal so schwer krank wird.

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22.03.2009
15:36

Ann85

Ann85

475 Beiträge

Mitglied seit: 7/2007

Wow, bleib mal ruhig! Ich habe dich doch gar nicht angegriffen, ich habe lediglich gesagt, dass ich es bedenklich finde, wenn ein TA dazu rät, ein Rudeltier allein zu halten. Wozu ich im übrigen auch immer noch stehe. Ich habe keineswegs die medizinische Versorgung des Arztes angezweifelt. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, als ich meinte den TA aufgrund der Aussage bezüglich der Einzelhaltung zu wechseln. Doch ich finde es (aus Erfahrung) immer bedenklich, wenn sich ein Arzt mit dem zu behandelnden Tier nicht ausreichend auskennt, was keineswegs auf die medizinische Versorgung bezogen ist!!!

So, dann dazu:
Wenn das für dich ein Grund wäre dann lieber gar nicht zum Tierarzt zu gehen, weil eben keine 1000 Euro vorhanden sind und das kranke Tier, welches eine herrvoragende medizinische Versorgung bekommt aus der Praxis rauszureißen und es mit nach hause zu nehmen, nur weil ein Tierarzt in Außnahmefällen eine Einzelhaltung vorschlägt, dann möchte ich ehrlich gesagt nicht in der Haut eines deiner Kaninchen stecken, wenn es mal so schwer krank wird.
 
Was soll das denn bitte? Kennst du mich? Weißt du wie ich meine Tiere halte? Weißt du wie ich mich verhalte, wenn eines meiner Tiere krank ist? Nein? Dann verkneife dir bitte für die Zukunft solche Aussagen!

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22.03.2009
17:58

Karotten-Trio

Karotten-Trio

54 Beiträge

Mitglied seit: 5/2008

Es ging hier gar nicht um dich.

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22.03.2009
18:48

Ann85

Ann85

475 Beiträge

Mitglied seit: 7/2007

Ähm, da ich die einzige Person in diesem Thread bin, die den TA angesprochen hat und du auf diese Antwort reagiert hast, denke ich schon, dass ich mit deiner letzten Antowrt gemeint war.

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22.03.2009
18:58

andrea59

andrea59

33 Beiträge

Mitglied seit: 3/2009

Hi Alle,
@ Anna85, bei mir kam es aber auch so an , dass der TA unfähig ist.
Der TA hat das bestimmt auf den Hasen bezogen, weil er schwächlich ist/war, wenn sie nicht genug Kräfte haen und zudem noch blind sind, würde ich auch das Tier erstmal separieren bis es "stark" genug ist.

@ Sandra, ist bemerkenswert was Deine Tierärztin da vollbtingt

Gruß Andrea

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22.03.2009
19:22

Ann85

Ann85

475 Beiträge

Mitglied seit: 7/2007

Wie ich ja schon geschrieben hab, stelle ich die medizinische Versorgung gar nicht in Frage. Wobei ich es aber eher als selbstverständlich, anstatt als bemerkenswert bezeichnen würde. 1000€ für Röntgenbild, Narkose und ich denk auch mal OP, finde ich empfinde ich persönlich als nen ziemlichen Wucherpreis. Was mich auch noch an dem TA stört ist, dass du schreibst, dass sie davon "ausgeht", deine Häsin sei blind. Ich kenne mich (zum Glück) nicht direkt mit dem Thema aus, aber müsste ein TA das nicht anhand der Pupillenreaktion feststellen können? Dann das Tier auf Grund einer Vermutung alleine zu halten, finde ich für nen TA unverständlich. Sorry.

edit: Da du ja gegen den Rat deiner TÄ hier nach der Möglichkeit fragst, das Tier zu vergesellschaften (was ich wirklich gut finde ) stellst du sie ja damit selbst in Frage

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22.03.2009
19:34

*-*bijou*-*

*-*bijou*-*

612 Beiträge

Mitglied seit: 1/2009

hab bisher nur still mitgelesen, sehr amüsant muss ich sagen.
@ann85: es wird nicht detailliert geschrieben, was alles bei de tier gemacht wurde, weshalb du dir da glaub ich schlecht ne meinung darüber bilden kannst, wie es zu den kosten kommt. also haltet doch beide mal den ball flach...
ja und so zweifelsfrei ist es manchmal eben nicht festzustellen ob komplett blind oder nicht, wir wissen doch auch nicht was die ursache ist/war. muss sagen hier wird grad sehr viel spekuliert...und ich denk nicht das du aus dem wenigen geschriebenen die kompetenz des tierarztes beurteilen kannst. sorry
ich denk mal es kommt auf den zustand des tieres drauf an (hat ja abgebaut, was man so lesen konnte), ob man es IM MOMENT vergesellschaften kann (stress etc). wobei ich das tier, meiner meinung nach, auch nicht in eine gruppe setzen würde, sondern zu nem netten partner. je nach dem wie das klappt, kann man sich das später noch mal durch den kopf gehen lassen. also so würd ich es glaub ich machen.

einen schönen sonntag noch.
lg corinne

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22.03.2009
19:55

andrea59

andrea59

33 Beiträge

Mitglied seit: 3/2009

Hi Corinne,




Lieben Gruß, Andrea

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22.03.2009
19:56

Ann85

Ann85

475 Beiträge

Mitglied seit: 7/2007

Ich habe die medizinische Versorgung und die diesbezügliche Kompetenz des TA nie in Frage gestellt, was ich auch in jedem Beitrag noch mal hervorgehoben habe! Ich habe lediglich gesagt, dass ich es bedenklich finde, wenn ein TA zur Einzelhaltung eines Rudeltieres rät! Den ersten Beitrag von Karotten-Trio habe ich auch so vertsanden, dass er/ sie auf Grund der Blindheit allein bleiben sollte und nicht nur zeitweise, weil er/sie geschwächt ist.

Was ich bezüglich der Kosten geschrieben habe: Natürlich kann ich nicht wissen, was alles gemacht worden ist und deshalb möchte ich das auch hiermit zurücknehmen. Sind wohl etwas die Pferde mit mir durchgegangen. Ich bin aber immer noch der Meinung, dass ein TA eine Blindheit feststellen müsste und nicht bloß eine Vermutung äußern.

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22.03.2009
22:44

Estrilda

Estrilda

955 Beiträge

Mitglied seit: 10/2006

Original von Ann85
Ich bin aber immer noch der Meinung, dass ein TA eine Blindheit feststellen müsste und nicht bloß eine Vermutung äußern.
 

Ein Tierarzt, der nicht speziell opthamologisch ausgerüstet ist wird das bei keiner Spezies genau sagen können Es kann immer noch Zweifel geben, z.B. wenn die Blindheit nicht 100% ist, das Tier aber trotzdem nur noch schwache Schemen erkennen kann. Zumal auch nicht jedes Tier gleich gut damit zurecht kommt, es gibt blinde Hunde denen man das fast gar nicht anmerkt, aber es gibt auch welche, die derart unsicher auf den Beinen eiern, dass man sich dann noch fragt ob das Lebensqualität ist.

Blindheit und auch der Grad der Erblindung haben so individuelle Symptome, dass ein normaler Tierarzt oft nur den Verdacht aussprechen kann. Genauso wie man Taubheit nicht "einfach so" exakt bestimmern kann, dazu bedarf es auch einer Audiometrie.

Es hat schon seinen Grund warum es auch bei Tierärzten Augenspezialisten, Neurologen, Orthopäden und andere Fachbereiche gibt - ist eben alles nicht mal eben schnell in der normalen Praxis getestet und nachgewiesen.

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22.03.2009
23:29

pueppi06

pueppi06

2470 Beiträge

Mitglied seit: 10/2006

Hallo Mädels

War bisher nur stiller Mitleser, aber ich denke, ich mische mich jetzt mal ein...

Bin wie Ann der Meinung, dass ich es anzweifele, wie die TÄ (bitte ganz zu Anfang mal lesen, was Sandra schrieb), von einem Zusammenleben des eventuell blinden Nins mit Artgenossen abraten kann - ihre medizinische Fähigkeit zum Operieren, dem Umgang mit Kaninchen usw. in allen Ehren - aber das ist doch Blödsinn! Was rät sie denn dann? Ein blind gewordenes Nin ganz alleine in einem Käfig..oder Gehege, wenn´s gut aussehen soll, zu halten und es uns Zweibeiner als Halter anzuvertrauen? Was ist das denn??

Liebe Estrilda, Dein Fachwissen in Ehren, aber die TÄ von Sandras Nin hat auf die speziellen Bereiche der Tiermedizin ja auch nicht hingewiesen, oder doch? Hab ich nun nicht aus dem Beitrag herausgelesen...eher ein "wenn es blind ist, bleibt es alleine", oder...???

Ich hatte sowohl ein blindes Meerschweinchen und ein blindes Nin in der ganzen Zeit, in der wir die Tiere halten und beide waren super-integriert und orientierten sich nicht nur an der Wohnungseinrichtung, die sie im Kopf hatten und die nicht umgestellt werden durfte, sonst wäre es problematisch geworden, sondern auch an den Artgenossen, die ganz liebevoll auf das Handycap reagierten und sie führten.

Was mich eben, wie schon geschrieben, etwas wundert, wenn es doch diese verschiedenen Zweige der Tiermedizin gibt und Sandras TÄ die Möglichkeit hat, dass das Nin mal ausgiebig entsprechend untersucht wird, warum hat sie bisher wohl noch nicht darauf hingewiesen???

Also, vorsorgliche Einzelhaltung bei Blindheit halte ich für absoluten Quatsch! Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Nins da mit Terror reagieren und das blinde Nin mobben... X(

Wie bijou schrieb..."haltet doch mal die Bälle flach"...sorry, wo sind wir denn hier?

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23.03.2009
08:53

andrea59

andrea59

33 Beiträge

Mitglied seit: 3/2009

Halooo--rutsch' auch nochmal dazu

@Estrilda, ich würde sagen--kaum ein TA hat spezielle Opthamalogische Geräte in einer Kleitierpraxis, da das Tier NICHT in die Wildbahn eingegliedert werden muss,muss man nicht so ein Aufwand betreiben. würde mich auf die Aussage meines TA verlassen. Der Besitzer wird schon herausfinden, was/wie das Tier sich in der Umgebung zurechtfindet.
Auch wenn Du Fachwissen hast, versuch doch bitte für den Laie verständlichere--also Deutsch, nicht in Latein--Wörter zu wählen.Mit dem Latinum kann Mann/Frau "inne" halten..ist nicht böse gemeint..

Opthamalogie=Augenheilkunde

JEDER Tierarzt geht immer erst von einem Verdacht aus, um der Sache auf den Grund zu gehen..MUSS nicht immer alles ausgereizt werden--siehe jetzt das Ninchen.
Bettina..schließe mich Deiner Aussage an

Gruß Andrea

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