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- Erstellt am: 09.03.2011 17:18
- Beiträge: 5
Hilfe!!
Hallo Ihr Lieben!
Ich bin neu hier, habe seit ca 1 Monat Probleme mit meinem Labrador. Er (Jacky) ist nun fast 1 Jahr alt.
Mein Problem ist hauptsächlich folgendes:
Wenn er etwas tut, was er nicht soll (Sachen anknabbern, klauen...),
reagiere ich darauf (wie in einem Buch beschrieben) mit einem scharfen "Nein"!
Allerdings macht das wirklich keinerlei Eindruck auf ihn, er macht unbeirrt
weiter, egal, wie niederschmetternd dieses Nein auch war...
Sogar in Verbindung mit dem Nackenschütteln hält sich der Erfolg in Grenzen,
nach 2 Sekunden macht er entweder weiter, oder aber er wendet sich etwas
anderem zu, was er ebenfalls nicht darf!
Auch Ersatz in Form von ihrem Spielzeug bringt nur kurzfristig etwas.
Ich weiß einfach nicht, was ich falsch mache, er ist kaum zu beeindrucken!
Er ist ja schließlich auch kein kleines Baby mehr, hat jedoch trotzdem jede Menge Unfug im Kopf -
aber eigentlich müßte doch gerade jetzt ein Nein oder ein kurzes Schütteln
mehr Eindruck auf ihn machen, oder?
Vielen Dank im Voraus
Miriam
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RE: Hilfe!!
Hallo,
also zum Thema "Nackenschüttlen" kanbn ich dir nur folgendes sagen:
Bitte lass das! Das ist für den Hund eine Bedrohung.
Du kannst die Kleine zwar am Nacken packen, aber nicht schütteln.
Zum anderen Thema: ich habe recht gute Erfahrung mit unserem Welpen gemacht, ihn durch "erschrecken" abzulenken.
Entweder mit einer "Schepperdose"- die man sich ganz einfach selbst bauen kann (kleine Blechdose mit Erbsen oder so füllen) oder es gibt so "Flying-Teachboxen" zu kaufen. Die sind kleiner, handlicher und vorallem klingen die nicht immer gleich.
Bei unerwünschtem Verhalten NEBEN den Kleinen werfen und deutlich NEIN sagen.
Vielleicht klappt dies ja!
Bei unserem hat es geholfen, vorallem wenn er weiter weg war.
Liebe Grüße
Joe
also zum Thema "Nackenschüttlen" kanbn ich dir nur folgendes sagen:
Bitte lass das! Das ist für den Hund eine Bedrohung.
Du kannst die Kleine zwar am Nacken packen, aber nicht schütteln.
Zum anderen Thema: ich habe recht gute Erfahrung mit unserem Welpen gemacht, ihn durch "erschrecken" abzulenken.
Entweder mit einer "Schepperdose"- die man sich ganz einfach selbst bauen kann (kleine Blechdose mit Erbsen oder so füllen) oder es gibt so "Flying-Teachboxen" zu kaufen. Die sind kleiner, handlicher und vorallem klingen die nicht immer gleich.
Bei unerwünschtem Verhalten NEBEN den Kleinen werfen und deutlich NEIN sagen.
Vielleicht klappt dies ja!
Bei unserem hat es geholfen, vorallem wenn er weiter weg war.
Liebe Grüße
Joe
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RE: Hilfe!!
Hi,
Ich weiß nicht wer Dir den Tipp mit Deinen Erziehungsmethoden gab, wirf das Buch oder den Trainer weg.
Du bringst Deinem Hund gerade bei das er niemals auf Dich hören muss.
Nackenschütteln ist unter Hunden eine Morddrohung und kann nicht richtig von einem Welpen verstanden werden wenn´s eine Standartmethode ist.
Es ist das Gleiche als wenn Du einem Kindergartenkind bei jeder Kleinigkeit ein Messer an den Hals hältst und ihn leicht anritzt.
Der Hund wird mehr und mehr abstumpfen wenn Du für derartige Kleinigkeiten schon im Welpenalter im Nacken schüttelst.
Auch ein Nein bringt nichts wenn der Hund die Möglichkeit hat weiterzumachen. Er wird lernen, dass Du es nicht ernst meinst. Solltest Du im entferntesten dran interessiert sein das Nein auch wirklich nein bedeutet solltest Du selbst drauf achten, dass der Hund nicht weitermachen kann - durch wegbringen, wegnehmen der Sachen oder sonstiges.
Als Maximalstrafe sollte ein Schnauzgriff reichen. Warum seid Ihr eigentlich noch nicht in einem Welpenkindergarten? Jeder verlorene Tag wird Euch den Rest seines Lebens hinter seinen Möglichkeiten zurücklassen.
Dort kann man Euch die Grundsätze der Erziehung gut zeigen.
Liebe Grüße
Nadine
Ich weiß nicht wer Dir den Tipp mit Deinen Erziehungsmethoden gab, wirf das Buch oder den Trainer weg.
Du bringst Deinem Hund gerade bei das er niemals auf Dich hören muss.
Nackenschütteln ist unter Hunden eine Morddrohung und kann nicht richtig von einem Welpen verstanden werden wenn´s eine Standartmethode ist.
Es ist das Gleiche als wenn Du einem Kindergartenkind bei jeder Kleinigkeit ein Messer an den Hals hältst und ihn leicht anritzt.
Der Hund wird mehr und mehr abstumpfen wenn Du für derartige Kleinigkeiten schon im Welpenalter im Nacken schüttelst.
Auch ein Nein bringt nichts wenn der Hund die Möglichkeit hat weiterzumachen. Er wird lernen, dass Du es nicht ernst meinst. Solltest Du im entferntesten dran interessiert sein das Nein auch wirklich nein bedeutet solltest Du selbst drauf achten, dass der Hund nicht weitermachen kann - durch wegbringen, wegnehmen der Sachen oder sonstiges.
Als Maximalstrafe sollte ein Schnauzgriff reichen. Warum seid Ihr eigentlich noch nicht in einem Welpenkindergarten? Jeder verlorene Tag wird Euch den Rest seines Lebens hinter seinen Möglichkeiten zurücklassen.
Dort kann man Euch die Grundsätze der Erziehung gut zeigen.
Liebe Grüße
Nadine
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RE: Hilfe!!
Hallo Miriam,
zuerst schließe ich mich den anderen Meinungen an, daß der Nackengriff (mit und ohne Schütteln) ein Beutegriff ist und somit nichts in der Hundeerziehung zu suchen hat.
Auch wenn etliche "Hundeausbilder von Arbeitstieren" (Polizei, Jäger) da immer noch ein inzwischen veraltete Ansicht (ca. von 194
vertreten und vertreiben 
Vom Alter Deines Hundes würde ich erst mal sagen, momentan ist er gerade aus der ersten Pubertät oder noch in den letzten Zügen.
Das bedeutet bei vielen Hunden, daß die Zeit des Ausprobierens und Festigung der (Hunde-)eigenen Position im Mensch-Hund-Verbund ist. Das kann eine anstrengende Phase sein - je nach Hund ... Und es ist zum Glück nur eine Phase !!!
Daher finden sich in den Tierheimen immer wieder Hunde (Alter ab 9 Monate), weil die Halter/innnen mit der Pubertätsphase nicht zurecht kommen ...
Vom Verhalten (Sachen anknabbern, klauen...) würde ich eher mal behaupten, daß Dein Hund (kopfmäßig) nicht ausgelastet ist. Suchspiele (drinnen & draussen) sind da immer ein guter Anfang und je nach Hund sehr ausbaufähig.
Das Dein NEIN nicht die gewünschte Wirkung hat, kann auch daran liegen, daß Du Deinem Hund keine Alternative zu seinem Verhalten bietest.
Auch solltest Du Dich selbst mal fragen, wie bei Euch beiden die "Rangordnung" ist;
Wer beeinflußt wen wie oft ?
Wichtig finde ich aber, daß Du Deinen Hund auch 'mal' als Hund siehst. Versuche doch herauszufinden, was ihn treibt (vom Instinkt her).
Bei meinen Hunden ist es die Jagdt, also mache ich mit ihnen Fährten- & Appotierspiele und nutze die Reizangel. Beim Spaziergang habe ich immer 2 in Scheiben geschnittene Möhren dabei, damit sie etwas hinterherjagen und fressen können, ohne daß es eine reelle Jagdt ist und vorallem,
ich bestimme die Aktion (Start, Ende, Richtung) und die Hunde reagieren .
Vielleicht können Dir die Anregungen helfen.
zuerst schließe ich mich den anderen Meinungen an, daß der Nackengriff (mit und ohne Schütteln) ein Beutegriff ist und somit nichts in der Hundeerziehung zu suchen hat.
Auch wenn etliche "Hundeausbilder von Arbeitstieren" (Polizei, Jäger) da immer noch ein inzwischen veraltete Ansicht (ca. von 194
vertreten und vertreiben 
Vom Alter Deines Hundes würde ich erst mal sagen, momentan ist er gerade aus der ersten Pubertät oder noch in den letzten Zügen.
Das bedeutet bei vielen Hunden, daß die Zeit des Ausprobierens und Festigung der (Hunde-)eigenen Position im Mensch-Hund-Verbund ist. Das kann eine anstrengende Phase sein - je nach Hund ... Und es ist zum Glück nur eine Phase !!!
Daher finden sich in den Tierheimen immer wieder Hunde (Alter ab 9 Monate), weil die Halter/innnen mit der Pubertätsphase nicht zurecht kommen ...
Vom Verhalten (Sachen anknabbern, klauen...) würde ich eher mal behaupten, daß Dein Hund (kopfmäßig) nicht ausgelastet ist. Suchspiele (drinnen & draussen) sind da immer ein guter Anfang und je nach Hund sehr ausbaufähig.
Das Dein NEIN nicht die gewünschte Wirkung hat, kann auch daran liegen, daß Du Deinem Hund keine Alternative zu seinem Verhalten bietest.
Auch solltest Du Dich selbst mal fragen, wie bei Euch beiden die "Rangordnung" ist;
Wer beeinflußt wen wie oft ?
Wichtig finde ich aber, daß Du Deinen Hund auch 'mal' als Hund siehst. Versuche doch herauszufinden, was ihn treibt (vom Instinkt her).
Bei meinen Hunden ist es die Jagdt, also mache ich mit ihnen Fährten- & Appotierspiele und nutze die Reizangel. Beim Spaziergang habe ich immer 2 in Scheiben geschnittene Möhren dabei, damit sie etwas hinterherjagen und fressen können, ohne daß es eine reelle Jagdt ist und vorallem,
ich bestimme die Aktion (Start, Ende, Richtung) und die Hunde reagieren .
Vielleicht können Dir die Anregungen helfen.
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RE: Hilfe!!
Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für eure Ratschläge. Oh man, wenn das so ist werde ich Jacky auf keinen Fall mehr schütteln. War mir nicht klar, was das für die Arme bedeutet
Ich werde mir eure Ratschläge zu Herzen nehmen und es auch einmal mit ein paar Suchspielen versuchen.
LG
Miriam
vielen Dank für eure Ratschläge. Oh man, wenn das so ist werde ich Jacky auf keinen Fall mehr schütteln. War mir nicht klar, was das für die Arme bedeutet

Ich werde mir eure Ratschläge zu Herzen nehmen und es auch einmal mit ein paar Suchspielen versuchen.
LG
Miriam
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