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- Erstellt am: 06.08.2010 10:50
- Beiträge: 4
Hund pinkelt nachts ins Haus!
Hallo!
Wir haben seit drei Monaten eine Malinois-Hündin aus Spanien. Ferina ist jetzt 9 Monate alt und wirklich ein super liebes Tier. Sie ist sehr gelehrig und Ihre Herkunft und Vorgeschichte merkt man ihr erstaunlicherweise kaum an. Sie hat das erste halbe Jahr fast nur in Zwingern verbracht. Erst in einer Tötungsstation in Pamplona, wo sie geboren wurde und dann noch 2 oder 3 Monate in einer Auffangstation, von wo aus sie vermittelt wurde.
In beiden Fällen war es aber, soweit wir wissen so, dass sie ihre Geschäfte - gemeinsam mit anderen Hunden im selben Zwinger - dort erledigen musste, wo sie geschlafen und gefressen hat.
Tagsüber, auch wenn sie alleine bleiben muss, macht sie schon seit einiger Zeit nicht mehr ins Haus und auch nachts war es eine Weile ok, wenn man davon absieht, dass sie ab 5 Uhr spätestens alle im Haus weckt, indem sie unsere andere Hündin ärgert, die dann anfängt zu knurren und zu bellen.
Wir stehen dann jedes Mal auf, lassen die beiden nach draußen und geben Ferina dann einen Kauknochen, damit sie unsere andere Hündin in Ruhe weiterschlafen lässt. Das funktioniert auch. Nur seit ein paar Tagen pullert Ferina trotz frühmorgendlichem Rauslassen in den Flur.
Wir haben uns vorgenommen, ab der nächsten Nacht gemeinsam mit ihr rauszugehen, damit sie auch wirklich pullert und sich nicht nur vom Treppenabsatz aus die Nachbarschaft und den Sonnenaufgang anschaut.
Hat sonst noch jemand eine Idee, wie wir das ins Haus Pinkeln unterbinden können?
Mein Vater ist demnächst für 10 Tage Haus- und Hundesitter und der bekommt eine Krise, wenn er jeden Morgen das Haus wischen muss. Ich möchte das Problem also gleich richtig angehen.
Wir haben seit drei Monaten eine Malinois-Hündin aus Spanien. Ferina ist jetzt 9 Monate alt und wirklich ein super liebes Tier. Sie ist sehr gelehrig und Ihre Herkunft und Vorgeschichte merkt man ihr erstaunlicherweise kaum an. Sie hat das erste halbe Jahr fast nur in Zwingern verbracht. Erst in einer Tötungsstation in Pamplona, wo sie geboren wurde und dann noch 2 oder 3 Monate in einer Auffangstation, von wo aus sie vermittelt wurde.
In beiden Fällen war es aber, soweit wir wissen so, dass sie ihre Geschäfte - gemeinsam mit anderen Hunden im selben Zwinger - dort erledigen musste, wo sie geschlafen und gefressen hat.
Tagsüber, auch wenn sie alleine bleiben muss, macht sie schon seit einiger Zeit nicht mehr ins Haus und auch nachts war es eine Weile ok, wenn man davon absieht, dass sie ab 5 Uhr spätestens alle im Haus weckt, indem sie unsere andere Hündin ärgert, die dann anfängt zu knurren und zu bellen.
Wir stehen dann jedes Mal auf, lassen die beiden nach draußen und geben Ferina dann einen Kauknochen, damit sie unsere andere Hündin in Ruhe weiterschlafen lässt. Das funktioniert auch. Nur seit ein paar Tagen pullert Ferina trotz frühmorgendlichem Rauslassen in den Flur.
Wir haben uns vorgenommen, ab der nächsten Nacht gemeinsam mit ihr rauszugehen, damit sie auch wirklich pullert und sich nicht nur vom Treppenabsatz aus die Nachbarschaft und den Sonnenaufgang anschaut.
Hat sonst noch jemand eine Idee, wie wir das ins Haus Pinkeln unterbinden können?
Mein Vater ist demnächst für 10 Tage Haus- und Hundesitter und der bekommt eine Krise, wenn er jeden Morgen das Haus wischen muss. Ich möchte das Problem also gleich richtig angehen.
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RE: Hund pinkelt nachts ins Haus!
Für mich sieht es so aus, als hätte der Hund einfach noch nicht verstanden, was ihr von ihm erwartet.
dazu kommt, daß sie in ihrem früheren Leben ja gelernt hat, daß man sein Geschäft eben nicht in der Freien natur erledigt, sondern direkt vor dem eigenen lager.
Mit Druck erreicht man nix, aber ich glaube, das wißt Ihr schon.
Da hilft Geduld, und ihr immer wieder zeigen, was erwartet wird.
Die Pfützen im haus behandelt Ihr sicher auch mit einem wirksamen Geruchskiller. Das ist nötig. (ich hab immer Essigessenz genommen, aber es gibt da auch anderes...)
Eine Möglichkeit wäre ein Kennel.
Das aber muß der Hund auch erst lernen, das dauert einige Tage bis Wochen, bis der Hund das als seinen SChlafplatz anerkennt udn da ganz freiwillig hineinsteigt (dann aber lieben die meisten Hunde ihre Box, die nur ihnen gehört - iss was wert, weiß auch der Hund).
Der eigene SChlafplatz nämlich wird normalerweise nicht beschmutzt.
(ich hatte aber auch schon einen Hund, der das gemacht hat, wer weiß warum - älterer Hund und unbekanntes Vorleben auf der Straße...)
Ich drück Euch die Daumen!
Hier gibts noch geballtes Hundewissen zum Thema.
dazu kommt, daß sie in ihrem früheren Leben ja gelernt hat, daß man sein Geschäft eben nicht in der Freien natur erledigt, sondern direkt vor dem eigenen lager.
Mit Druck erreicht man nix, aber ich glaube, das wißt Ihr schon.
Da hilft Geduld, und ihr immer wieder zeigen, was erwartet wird.
Die Pfützen im haus behandelt Ihr sicher auch mit einem wirksamen Geruchskiller. Das ist nötig. (ich hab immer Essigessenz genommen, aber es gibt da auch anderes...)
Eine Möglichkeit wäre ein Kennel.
Das aber muß der Hund auch erst lernen, das dauert einige Tage bis Wochen, bis der Hund das als seinen SChlafplatz anerkennt udn da ganz freiwillig hineinsteigt (dann aber lieben die meisten Hunde ihre Box, die nur ihnen gehört - iss was wert, weiß auch der Hund).
Der eigene SChlafplatz nämlich wird normalerweise nicht beschmutzt.
(ich hatte aber auch schon einen Hund, der das gemacht hat, wer weiß warum - älterer Hund und unbekanntes Vorleben auf der Straße...)
Ich drück Euch die Daumen!
Hier gibts noch geballtes Hundewissen zum Thema.
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RE: Hund pinkelt nachts ins Haus!
Erstmal Danke für Deine Antwort. Den Urlaub haben wir erst einmal verschoben. Sonst wird mein Vater wohl nie wieder auf unsere beiden "Wunderhunde" aufpassen :-).
Das mit der Box habe ich auch schon überlegt. Sie liegt für ihr Leben gerne unter meinem Schreibtisch, bzw. mit dem Kopf unterm Bett. Da könnte so eine Box schon etwas Feines sein.
Ins Haus gemacht hat sie die letzten beiden Nächte nicht mehr, toi, toi, toi.
Wir haben vorgestern auch angefangen, unsere Hunde getrennt schlafen zu lassen. Maisha, unsere Ridgebackhündin wird ja jeden Morgen ab spätestens 5 Uhr von Ferina genervt, woraufhin sie anfängt zu bellen, wovon wir dann wach werden. Dann lassen wir die zwei erst einmal raus. Bisher war die Nacht dann für einen von uns zu Ende. Also nehmen wir seit vorgestern Maisha nach dem ersten morgendlichen Rauslassen mit ins Schlafzimmer, Ferina geht auf ihr Kissen. Vorgestern funktionierte das hervorragend, heute früh stand ab halb sechs Ferina fiepsend vor der Tür, also war ich wieder wach...
Naja, irgendwie finden wir schon eine Lösung. Es ist schon mal viel Wert, dass sie zwei Nächte lang den Fußboden verschont hat.
Sie war jetzt auch vor Kurzem heiß. Wer weiß, vielleicht hatte das Pullern auch mit dem Ende ihrer Hitze zu tun. Sie war sowieso total durch den Wind in der Zeit.
Das Grundprinzip der Stubenreinheit hat sie, denke ich schon verstanden. Und das viel schneller, als wir es erwartet hätten. Und nachts ging es ja auch eine ganze Weile gut.
Es lebe die Geduld, das Frühaufstehen und der Essigreiniger... und vielleicht baue ich doch noch eine schöne Box.
Das mit der Box habe ich auch schon überlegt. Sie liegt für ihr Leben gerne unter meinem Schreibtisch, bzw. mit dem Kopf unterm Bett. Da könnte so eine Box schon etwas Feines sein.
Ins Haus gemacht hat sie die letzten beiden Nächte nicht mehr, toi, toi, toi.
Wir haben vorgestern auch angefangen, unsere Hunde getrennt schlafen zu lassen. Maisha, unsere Ridgebackhündin wird ja jeden Morgen ab spätestens 5 Uhr von Ferina genervt, woraufhin sie anfängt zu bellen, wovon wir dann wach werden. Dann lassen wir die zwei erst einmal raus. Bisher war die Nacht dann für einen von uns zu Ende. Also nehmen wir seit vorgestern Maisha nach dem ersten morgendlichen Rauslassen mit ins Schlafzimmer, Ferina geht auf ihr Kissen. Vorgestern funktionierte das hervorragend, heute früh stand ab halb sechs Ferina fiepsend vor der Tür, also war ich wieder wach...
Naja, irgendwie finden wir schon eine Lösung. Es ist schon mal viel Wert, dass sie zwei Nächte lang den Fußboden verschont hat.
Sie war jetzt auch vor Kurzem heiß. Wer weiß, vielleicht hatte das Pullern auch mit dem Ende ihrer Hitze zu tun. Sie war sowieso total durch den Wind in der Zeit.
Das Grundprinzip der Stubenreinheit hat sie, denke ich schon verstanden. Und das viel schneller, als wir es erwartet hätten. Und nachts ging es ja auch eine ganze Weile gut.
Es lebe die Geduld, das Frühaufstehen und der Essigreiniger... und vielleicht baue ich doch noch eine schöne Box.
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RE: Hund pinkelt nachts ins Haus!
Viel glück dabei.
Wenn der Hund fiepend an der tür steht, ist das vielleicht nervig - aber doch sinnvoll. Besser als auf den teppich.
die Box hat bei mir noch mehr Funktionen. Wenn einer der Hunde mal ein Problem hat, kann er dort seine Ruhe finden. Bei Besuch (was mitunter STreß bedeutet) kann es sowohl den Besuch als auch meine nerven schonen.
Und es gibt ja auch menschen, die einfach Angst vor Hunden haben. Die entspannen sich gleich prima, wenn man den Hund in seine box schicken kann, und sicherheitshalber die Tür schließen. Vielleicht entspannt sich der Besuch ob des braven Hunds in der Kiste sogar so weit, daß er seine Angst etwas gehen lassen kann...
und dann hab ich hier im Flughafen schon herzzerreißende Szenen gesehen. Da werden hunde in die Box gestopft, die noch NIE sowas kannten, es war einfach schlimm für alle, die es mit ansehen mußten, und am schlimmsten für den armen Hund.
ich denke zwar, daß ich meinen hunden Flugreisen ersparen werde (und auch meinem Geldbeutel), aber ... besser man hat als man hätte. Die Boxen, die meine Hunde zum Residieren haben, sind als Flugboxen zugelassen.
Mir hat ein junger hundebesitzer erzählt, er nimmt die box sogar mit bei Besuchen. Das ist insofern kurios, da der Hund ein echter Riese ist, die box dementsprechend. Aber schon wahr, wenn man irgendwo bei Freunden aufkreuzt, und dann zeigen kann - hier, der Hund geht einfach in seine box - da ist Entspannung angesagt. Nciht jeder will nen Riesenhund in seiner Wohnung...
Wenn der Hund fiepend an der tür steht, ist das vielleicht nervig - aber doch sinnvoll. Besser als auf den teppich.
die Box hat bei mir noch mehr Funktionen. Wenn einer der Hunde mal ein Problem hat, kann er dort seine Ruhe finden. Bei Besuch (was mitunter STreß bedeutet) kann es sowohl den Besuch als auch meine nerven schonen.
Und es gibt ja auch menschen, die einfach Angst vor Hunden haben. Die entspannen sich gleich prima, wenn man den Hund in seine box schicken kann, und sicherheitshalber die Tür schließen. Vielleicht entspannt sich der Besuch ob des braven Hunds in der Kiste sogar so weit, daß er seine Angst etwas gehen lassen kann...
und dann hab ich hier im Flughafen schon herzzerreißende Szenen gesehen. Da werden hunde in die Box gestopft, die noch NIE sowas kannten, es war einfach schlimm für alle, die es mit ansehen mußten, und am schlimmsten für den armen Hund.
ich denke zwar, daß ich meinen hunden Flugreisen ersparen werde (und auch meinem Geldbeutel), aber ... besser man hat als man hätte. Die Boxen, die meine Hunde zum Residieren haben, sind als Flugboxen zugelassen.
Mir hat ein junger hundebesitzer erzählt, er nimmt die box sogar mit bei Besuchen. Das ist insofern kurios, da der Hund ein echter Riese ist, die box dementsprechend. Aber schon wahr, wenn man irgendwo bei Freunden aufkreuzt, und dann zeigen kann - hier, der Hund geht einfach in seine box - da ist Entspannung angesagt. Nciht jeder will nen Riesenhund in seiner Wohnung...
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