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- Erstellt am: 01.03.2009 14:49
- Beiträge: 33
Matschköttel
ein mehr oder weniger kleines Problem haben unsere beiden Kaninchen schon seit einiger Zeit...alle paar Wochen (manchmal mehr, manchmal weniger) haben sie Matschköttel, also schon noch erkennbare Köttel, aber matschig aneinander geklebt.
Den TA habe ich deshalb schon gefragt, der meinte es sei eine Unverträglichkeit auf ein Gemüse oder Obst.
Ich kann mir aber nicht erklären, woher dies kommt, da sich kein "Muster" ergibt, nach welchem Futter sie dies bekommen (zur Info, sie bekommen Heu, Gemüse/Obst 2x täglich und Pellets alle 2 Tage --> ohne Pellets nicht möglich, deshalb hier bitte keine Diskussion).
Hat jemand eine Idee woher das kommen könnte?
PS: Wenn ich Matschköttel feststelle, gibts an dem Tag nichts mehr außer Heu.
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also ich frag trotzdem, warum ist es ohne nicht möglich? was fütterst du da genau? ist da getreide drin? wenn du unbednigt trofu füttern möchtest, dann getreidefrei.zb von bunny.
so nun zum problem. so richtig versteh ich die antwort des tierarztes nicht. kot wurde ja nicht untersucht oder? es können zum einen hefen, kokzidien oder ähnliche einzeller und parasiten sein.diese ernähren sich übrigens von lecker getreidehaltigem trofu.
eine andere möglichkeit ist probleme mit den zähnen, sprich wenn die tiere ihr futter nicht mehr schön zermahlen können. auch dies kann ein ursache erzeugt durch trofu sein. da kaninchen im schnitt 10mal mehr ihre zähne schleifen (die backenzähne wachsen ständig) wenn sie heu fressen, als wenn sie trofu essen.
das heisst also auf jeden fall mal den kot über 3 tage sammeln und untersuchen lassen, futter umstellen und wenn nichts rauskommt zähne kontrollieren lassen.
lg corinne
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Der Kot wurde nicht untersucht, nein, das wurde nicht einmal angeboten. Ich habe danach gefragt (da ich Humanmedizin studiere, lag mir dies am nächsten) doch er meinte, dies sei unnötig, wenn es nur alle paar Wochen wäre, wenn es Würmer oä wären, würde es nicht nur so selten vorkommen.
Die Zähne sind in Ordnung, sind schon mehrfach kontrolliert worden. Außerdem fressen sie ja als Hauptnahrung Heu und Knabberzweige haben wir auch immer im Käfig, die nagen sie kräftig ab.
Sollte ich wohl auf einer Stuhlprobe bestehen?
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RE: Matschköttel
Original von Pfötchen11
Matschköttel, also schon noch erkennbare Köttel, aber matschig aneinander geklebt.
Hört sich für mich wie Blindarmkot an. Man sieht ihn eigentlich nie, außer sie fressen ihn nicht komplett auf und er bleibt liegen. Man sagt immer das sieht aus wie eine Rebe mit Weintrauben.
Ein Tierarzt müsste da eigentlich drauf kommen oder zumindest danach fragen aber heutzutage gibt es haufenweise Tierärzte die sich so überhaupt nicht mit Kaninchen auskennen und sie trotzdem behandeln, so das es mich nicht wundern würde.
Hier mal ein Bild
http://i8.tinypic.com/24nfbys.jpg
Ist es das nicht, würde ich eine Kotprobe untersuchen lassen egal was der Tierarzt dir sagt.
Sollte es das sein, ist es an sich nichts schlimmes, dann scheiden sie nur mehr Blindarmkot aus als sie fressen. Da wär dann meine Frage wie oft am Tag(wieviele Mahlzeiten) sie Frischfutter bekommen und wieviel das insgesamt pro Tag ist.
LG Jaz
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Sie bekommen i.d.R. 2x täglich eine Mahlzeit bestehend aus Frischfutter und morgens halt noch 2 EL Pellets.
Heu ist immer vorhanden.
Heute gestalteten sich die Mahlzeiten so:
morgens: 1/2 Brokkoli, 2 Möhrchen
abends: 1/2 Apfel, 2 Hände Feldsalat
..in dieser Menge ist es immer.
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Sie scheiden einfach zu viel Blindarmkot aus den sie nicht brauchen und daher liegen bleibt. 2 Mahlzeiten mit Frischfutter ist auch vollkommen ok, optimal wären 3 falls du das hinbekommst, dann ist die Vitamin Zufuhr noch etwas verteilter.
Kann es sein, das die Mahlzeiten mit dem Frischfutter immer dann wenn es passiert, näher beieinander liegen? Beispielsweise am Wochenende, wenn man später ins Bett geht und es eventuell auch mal später mit dem Füttern wird sie morgens aber trotzdem sehr früh das nächste bekommen?
Wie gesagt schlimm ist das nicht, lass ihn einfach liegen und eventuell fressen sie ihn etwas später noch auf aber normalerweise wenn alles normal ist, bleibt nie etwas liegen und eventuell bekommst du das über das Füttern hin.
Ein halber Brokkoli z.B. kommt mir auch recht viel vor. Was fütterst du sonst noch so für Sachen?
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Hab bisher nur "still" mitgelesen..
Liebes Pfötchen, was den heutigen Speiseplan angeht, 1/2 Brokkoli...meinst Du einen halben "Kopf" (also, im Handel gibt es immer 500 g verpackt, davon die Hälfte wären also 250 g...) oder ein halbes Röschen...
?250g wären entschieden zu viel, denn Brokkoli ist ein Kohlgewächs, Kohl ist nicht gleich Kohl und Salat nicht gleich Salat, aber z.B. bei Brokkoli gibt man pro Tier 2 - 3 kleine Röschen und das etwa 2 x in der Woche.
Dann der halbe Apfel...Obst sollte immer nur in geringen Mengen und SELTEN verfüttert werden, ich bin da auch betroffen, da unser Charly es zwar liebend gerne Obst futtert, aber auch mit matschigen Böbbeln reagiert.
Wobei ich die "Gestaltung" Deiner Frischfutterration sowohl für morgens als auch für abends als recht spärlich empfinde..sorry, aber bei dem Frischfutterangebot, welches Nins fressen dürfen und auch nach langsamer Eingewöhnung und einem gesunden Allgemeinzustand gut vertragen, ist das echt mager..
...vielleicht nehmen sie eher deshalb ab und nicht wegen dem Trockenfutter (auch wen Du schreibst, es ist getreidefrei...selbst dieses enthält meistens nötigerweise Zusatzstoffe, die von vielen Nins nicht so gut vertragen werden...ich wollte meinen beiden mal was Gutes tun und hatte zwei Nins hier, die beide dem TA vorgestellt werden mußten...) Dies zum Thema "hier bitte keine Diskussion"...Du fragst doch nach Gründen für die Verdauungsprobleme Deiner Nins 
Was Nins alles so fressen dürfen..oft zitiert und immer wieder angebracht...: http://www.diebrain.de/k-frischfutter.html
Was Parasiten und andere Darmprobleme angeht, bevor Du nicht beim TA (und wenn es ein anderer ist, um DIr eine vielleicht bessere zweite Meinung zu holen, auch mit einer abgegebenen Kotprobe) warst, kann Dir da niemand etwas Genaues raten! Leider kommen viele Verdauungsprobleme gerade bei den Nins durch die Unwissenheit in der Fütterung der Halter, schau mal, ob Du da nicht durch eine abwechslungsreiche Ernährung einiges bewirken kannst.
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Heu eignet sich nicht als Hauptnahrung, es ist also nicht verwunderlich, dass deine Kaninchen davon zu dünn werden. Es hat für Kaninchen viel zu viel Rohfaser, dadurch werden andere Nährstoffe (sofern sie überhaupt vorhanden) nicht ausreichend aufgenommen.
Hauptnahrung sollte aus Grünfutter bestehen. Entweder Kräuter/Gräser/Zweige oder wahlweise Kraut/Blätter von Kulturpflanzen. Ergänzt werden kann mit anderem Gemüse. Obst sollte nur als Leckerchen gefüttert werden. (Empfehlung der Frischfutterration liegt z.B. bei ½ bis 2/3 Grünfutter, 1/3 anderes Gemüse)
Heu sollte immer zur Verfügung stehen, aber nicht das Hauptfutter sein.
Wenn deine Tiere Kraftfutter benötigen, solltest du auf strukturiertes, natürliches Kraftfutter zurückgreifen. Getreide ist nicht schädlich, sofern es in angepassten Mengen gefüttert wird und die richtige Sorte verwendet wird. Von Weizen und Roggen sollte man Aufgrund der Gluten absehen. Geeignet ist z.B. Hafer.
Pellets hingegen, egal ob Getreidefrei oder nicht, eigenen sich überhaupt nicht. Pellets bestehen aus fein gemahlenen Bestandteilen, zudem sind sie i.d.R. recht konzentriert. Dadurch entsteht ein konzentrierter Brei, der nicht nur schnell satt macht, sondern sich auch langsam im Darmtrakt fortbewegt und die Entstehung entsprechender Erkrankungen begünstigt.
Ich würde dir raten, erst mal den Kot (Sammelkotprobe über 10 Tage) untersuchen zu lassen. Ist sowieso alle 6 Monate empfehlenswert. Zudem solltest du deine Frischfuttervielfalt und Menge erhöhen (Ich empfehle hier z.B. mal im Supermarkt nachzufragen, die haben häufig etwas übrig, was nicht mehr für Menschen verkauft werden kann aber noch super für Kaninchen ist). Sollten deine Kaninchen dann trotzdem noch Kraftfutter brauchen, dann ist oben genanntes zu empfehlen.
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Einige Gemüsesorten wie Zucchini lehnen sie jedoch trotz immer wieder versuchen ab, das bleibt liegen.
Der halbe Brokkoli bestand aus ca. 4 großen Röschen, war ein eher kleines Teil vom Wochenmarkt.
Ich dachte immer, 100 g Frischfutter pro Tag, da sind wir eher drüber, meint ihr, das ist immernoch zu wenig?
3 Mahlzeiten würden nur am WE funktionieren, da wir beide studieren und zwischen 8/9 und 17 Uhr selten zuhause, deshalb haben wir 2 Mahlzeiten und eine immer gefüllte Heuraufe eingeführt.
Streifentier, danke für deine Tipps, aber ich dachte immer, Getreide wäre nicht geeignet und man sollte lieber Pellets von Bunny verfüttern. Wir haben Bunny Greenies oder wie die genau heißen.
Bin da jetzt etwas verwirrt, zumal ich mühsam auf getreidefrei umgestellt habe (anfangs haben sie die Pellets strikt abgelehnt!).
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die Aussage Getreide wäre grundsätzlich schädlich wurde von diversen Tierschützern in die Welt gesetzt. Allerdings beruht diese Aussage auf Erfahrungen mit einer übermäßigen Angebot bzw. in erster Linie auf einem Angebot falscher Futtermittel (insbesondere div. Fertigfutter und pelletierter Futtermittel).
Ein Fakt ist, dass Getreide wie Hafer viel Energie liefern. Benötigt ein Kaninchen diese Energie nicht, ist es natürlich unnötig diese zu verabreichen und kann eben auch gespeichtert werden. Aber einer gewissen Menge nicht mehr so gesund.
Als problematisch wird auch der Einfluss von Getreide auf die Darmflora genannt. Eben diese Aussage geht auf pelletierte und nicht ausreichend strukturierte Futtermittel zurück. Wer den Darmbakterien ein unnatürliches Konzentrat vorsetzt, dass sich kaum im Darm fortbewegt, muss sich über entsprechende Probleme nicht wundern.
Getreide ist in der Regel bei einer vernünftigen Fütterung bei Heimkaninchen nicht nötig. Aber sollte, aus welchen Gründen auch immer, ein erhöhter Energiebedarf vorhanden sein schadet es bei entsprechendem Einsatz auch nicht.
Ich kenne nicht ein einziges Kaninchen dass bei einer entsprechenden Getreidefütterung Schaden genommen hat. Aber es gibt genügend Kaninchen, die durch neumodische Erscheinungen (Bloß 80% Heu...) mit Mangelerscheinungen und zahlreichen Erkrankungen zu kämpfen haben.
Die Angabe ist 100g Frischfutter pro kg Tier pro Tag. Stammt aus einer Beobachtung (von der Besitzerin von diebrain.de) wieviel Kaninchen ungefähr pro Tag fressen. Andere Beobachtungen zeigen, dass es durchaus bis zu 800g pro kg Tier sein können.
Das ist also keine wissenschaftliche Angabe und kann höchstens als Richtlinie gesehen werden. Wieviel die Kaninchen letztendlich brauchen lässt sich nur durch Beobachtung herausfinden und kann täglich variieren.
Bei entsprechender Auswahl und sortenpassendem Angebot darf sich ein Kaninchen von 100% Frischfutter ernähren.

Ich halte Bunny aus verschiednen Gründen nicht für ideal (wenn auch nicht unbedingt das Schlimmste, im Vergleich zu anderen Möglichkeiten). Gerade wenn es ein Abmagern Aufgrund von genereller Mangel- bzw. Fehlernährung ist, lässt sich das m.E. sinnvoller ohne ein solches Futter beheben.
Zuerst wäre es natürlich sinnvoll überhaupt erst mal zu klären, wo das Problem überhaupt liegt. Gerade bei erhöhter Blinddarmkotproduktion sollten das Thema Parasiten abgeklärt werden.
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darf ich mal erfahren woher du dein wissen hast?
ich denke schon das 100% frischfutter absoluter irsinn sind!!!
kaninchen brauchen das heu dringend um ihre zähne abzuraspeln.
was findest du an bunny schlecht? abgesehen davon das es immer besser ist auf trofu zu verzichten?
ausserdem was denkst du denn was unsere heimischen kaninchen zurzeit groß an frischfutter finden?
und getreide gehört für mich nicht zur ernährung eines kaninchens in gefangenschaft das gesund ist und bleiben soll.
welche erkrankungen haben denn neumodische kaninchen?
lg corinne
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Da unser "Durchfall" ja nur Blinddarmkot war, bleibe ich einfach bei unserer Kaninchenernährung, sie sind ja gesund und fit damit.
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dieses Wissen stammt aus verschiedener Literatur, darunter einiges an Primärliteratur, bestätigt durch zahlreiche Erfahrungen verschiedener Halter.
Ich denke schon das 100% frischfutter absoluter irsinn sind! kaninchen brauchen das heu dringend um ihre zähne abzuraspeln.
Dann frag doch mal ein wildes Kaninchen, warum es keine Zahnprobleme hat
. Wilde Kaninchen haben keinen Zugang zu Heu, sie ernähren sich sofern die Möglichkeit besteht ausschließlich von Frischfutter.Die Zähne der Kaninchen nutzen sich durch den Kauvorgang und durch in den Pflanzen enthaltene Stoffe (z.B. Kieselsäure, Lignin) ab.
Entsprechendes Frischfutter (das gilt natürlich nicht für jede Frischfuttersorte, daher siehe entsprechende Anmerkung) wird nicht weniger gekaut, die Stoffe sind in Frischfutter nicht weniger enthalten.
Wie kommst du darauf, dass dies nur mit Heu möglich wäre?
was findest du an bunny schlecht?
Nicht strukturiert, zusätzliches Kochsalz zugesetzt, Luzerne an erster Stelle. Neben oben erwähnten Problemen der Pellets birgt jedes Trockenfutter das Problem, dass es in seinem Flüssigkeitsgehalt nicht dem entspricht, was Kaninchen brauchen. Da der Flüssigkeitsbedarf selten durch zusätzliche Wasseraufnahme gedeckt wird, kann dies zu Flüssigkeitsmangel einer Menge an Folgeschäden (Blasen-/Nierensteine, Abmagerung, etc...) nach sich ziehen. Gerade Pellets können je nachdem, wie stark gepresst, viel problematischer sein als strukturiertes Trockenfutter. Kochsalz ist in dieser Hinsicht natürlich ebenfalls ungeschickt. Luzerne ist eine Kleepflanze mit einem hohen Gehalt an Trypsinhemmer, verändert das Blutbild und gilt als problematisch, ist aber schön billig.
Statt Bunnypellets würde sich entsprechende sinnvolle Komponenten des Futters auch getrocknet am Stück kaufen und Füttern lassen. Zwar sollten auch Trockenkräuter nicht in großer Menge zusätzlich gefüttert werden, aber immer noch sinnvoller als sie zu zermahlen, in Pellets zu pressen und dann zu verfüttern.
ausserdem was denkst du denn was unsere heimischen kaninchen zurzeit groß an frischfutter finden?
Je nach Umgebung finden wilde Kaninchen um diese Jahreszeit noch das ein oder andere Frischfutter.
Ansonsten hat es schon seinen Grund, warum die Tiere nur in bestimmten Habitaten vorkommen. Bis zu 80% des Kaninchenbestandes verhungert über den Winter, wenn die Bedingungen entsprechend schlecht sind.
Jene Tiere, die überleben, stehen selten gut im Futter.
Ich hoffe daher nicht, dass auch nur ein einziger Kaninchenhalter vor hat, seine Tiere bewusst derart zu ernähren.
welche erkrankungen haben denn neumodische kaninchen?
E.C. ist hier ein sehr trauriges Beispiel. Da eine Erkrankung/Infektion mit E.c. sehr stark mit einem funktionstüchtigen Immunsystem einhergeht, spielt die Ernährung eines Kaninchens eine sehr große Rolle bezüglich dieser Krankheit bzw. dieses Parasiten.
EDIT:
@Pfötchen
Zu verschiedenen Themen existieren eben unterschiedliche Ansichten
. Es ist sinnvoll, sich verschiedene Ansichten anzuhören, unter die Lupe zu nehmen und sich seine eigene Meinung zu bilden.Leider ist der Informationsfluss bezüglich mancher Themen inzwischen mancherorts sehr einseitig geworden. Und es ist teilweise auch sehr schwierig das zu ändern.
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kaninchen ernähren sich jetzt von totem gras (heu!?!), rinde, wurzeln etc
also ich bin schon der ansicht das das heu eine sehr große rolle spielen sollte, diese tiere fressen nun mal deswegen den ganzen tag, weil ihre nahrung eben so nährstoffarm ist. natürlich sollte trotzdem gemüse und in maßen obst gegeben werden, aber für meine tiere ist heu zu 70% ihr grundnahrungsmittel und das halte ich für richtig. um heu zu zerkleinern brauchen kaninchen viel länger als für frischfutter, ausserdem ist es nicht so energiereich, so das mehr gefressen werden muss-->somit bewirkt dies wieder eine stärkere abnutzung.
zu bunny, ist von tierärzten empfohlen und nicht in kleinen pellets gepresst um ein längeres kauen und mahlen zu bwirken. so find ich nicht, dass es ein schlechtes futter ist. aber wie gesagt, kein trofu ist natürlich besser.achja und flüssigkeitsmangel führt nicht zu einer abmagerung....
also das e. cuniculi von DER ernährung abhängt möcht ich mal bewiesen sehen...wag ich ja zu bezweifeln.
lg corinne
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Kaninchen bezeichnet man als Folivoren, sie sind Blattfresser. Unter natürlichen Bedingungen ernähren sich in erster Linie von frischen Kräuter, Gräser und Blätter Bäumen/Büschen. Je nach Habitat/Jahreszeit können auch noch entsprechende Kulturpflanzen, Obst oder auch Getreide (ja, sie fressen es tatsächlich, wenn sie können
) hinzukommen.Getrocknete Nahrungsteile werden aufgenommen, wenn nichts anderes zur Verfügung steht. In Mangelzeiten können Kaninchen dank ihrer Blinddarmbakterien auch weniger verdauliches Futter verwerten. Funktioniert aber auch nur, wenn ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung gestellt wird.
Die Zusammensetzung dieser Nahrung und die daraus folgenden Empfehlungen:
· Rohfaser: 2-6%
· Rohprotein: 12-22%, davon verdauliches Rohprotein 8-16%
· Kohlenhydratbedarf kann stark variieren, daher sind hier keine genaueren Angaben möglich
· Rohfett: Unter 1%
· Bezüglich der Vitamine ist besonders Vitamin A wichtig, da hierfür eine Grünfuttergabe wichtig ist
· Wasseranteil: 60-90%
So, jetzt betrachten wir mal im Vergleich dazu Heu:
· Rohfasergehalt: 18-35%
· Rohprotein: 6-20% (Verdaulichkeit liegt zwischen 30-60%)
· Rohfett: 2-5%
· Wasseranteil: Unter 15%
Weiterhin ist bekannt, das bis zu 50% der Nährstoffe beim Trocknungsprozess verloren gehen. 5-8% jeden weiteren Monat Lagerung.
Der Nährstoffgehalt ist im gesamten also unbekannt und mit hoher Wahrscheinlichkeit in vielerlei Hinsicht viel zu gering. Die Zusammensetzung entspricht nicht dem, was Kaninchen normalerweise fressen.
Trockenes Futter wirkt der Menge der Futteraufnahme entgegen. Ein hoher Wassergehalt fördert die Futteraufnahme. Daher wird mehr frisches Grünfutter gefressen als das gleiche in getrockneter Form.
Kaninchen werden in der Regel mit einem recht frühen Schnitt Heu gefüttert, damit es überhaupt annähernd geeignet ist. Für die Aufnahme eines Gramm Trockensubstanz braucht ein Zwergkaninchen:
· Heu früher Schnitt: 4,72 Minuten
· Gras 6,84 Minuten
· Pellet: 1,40 Minuten
Der Zeitaufwand bei Frischfutter ist also höher. Zu erklären mit dem hohen Wassergehalt und einem Blick auf obige Zahlenangaben.
Zusammenfassend kann man also sagen:
· Heu ist kein natürliches Futter, seine Nährstoffzusammensetzung entspricht nicht dem der natürliche Nahrung
· Der Nährstoffgehalt kann sehr stark variieren, Fakt ist dass wichtige Nährstoffe beim Trocknungsprozess und bei der Lagerung verloren gehen
· Besonders betrifft dieser Prozess sekundäre Pflanzenstoffe, diese haben bekanntlich eine anregende Wirkung auf das Immunsystem
· Der Rohfasergehalt ist sehr hoch und kann die Aufnahme/Verwertung anderer Nährstoffe verhindern
· Heu ist zu trocken, die Blinddarmbakterien können nur dann arbeiten, wenn ausreichen Flüssigkeit zur Verfügung gestellt wird. Ist dies nicht durch die Nahrung der Fall, wird wichtiges Körperfett abgebaut.
· Heu wird nicht mehr gefressen als Frischfutter
Wer sein Kaninchen zwingt Heu zu fressen, indem er Frischfutter nur begrenzt anbietet, kann nicht sicher sein, den Nährstoffbedarf seines Tieres ausreichend zu decken.
Je weniger Frischfutter, je weniger Abwechslungsreich, desto höher diese Gefahr.
Neben möglicher Mangelernährung fehlen auch oben genannte sekundäre Pflanzenstoffe. Folglich ist davon auszugehen, dass Kaninchen, die wenig bis gar nicht mit frischem Futter ernährt werden, ein wenig effektiveres Immunsystem besitzen als Kaninchen, die größtenteils mit Frischfutter ernährt werden.
Wer ein weniger effektiveres Immunsystem hat, hat weniger Möglichkeiten, Krankheiten abzuwehren. Das steht in direkten und indirekten Zusammenhang miz E.c.
In welcher Hinsicht sollten 70% Heu nun also wichtig sein?
Was die Empfehlungen vieler Tierärzte bezüglich Futtermittel ist, sollte man sehr vorsichtig sein.

Wichtigste Quellen:
Daten von Lebas, Fekete & Co., dargestellt sind sie in Fekete, S.; Ernährung der Kaninchen; in: Ernährung monogastrischer Nutztiere, Kapitel 4; Wiesemüller, W. und Leibetseder, J. [Hrsg.], G. Fischer; Jena, Stuttgart; 1993; ISBN: 3-334-60428-4, Boback, Alfred W.;
Das Wildkaninchen: (Oryctolagus cuniculus (Linné, 1758 ); 2., unveränd. Aufl.; Nachdr. der 1. Aufl., Wittenberg Lutherstadt, Ziemsen, 1970; Hohenwarsleben; Westarp-Wiss.-Verl.-Ges.; 2004; (Die neue Brehm-Bücherei; 415); ISBN 3-89432-791-X
Schlolaut, W. (Hrsg) in Zusammenarbeit mit Lange, K.; Das große Buch vom Kaninchen; 3., erw. Aufl.; Frankfurt am Main; DLG-Verl., 2003; 488 S.; ISBN 3-7690-0592-9
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In der Natur ernähren sich Kaninchen hauptsächlich von Gräsern und Kräutern. Im Frühling vernaschen sie auch gerne das frisch heranwachsende so z.B. auch Knospen, Blüten und Blätter. Im Sommer ist das Angebot am besten aber auch die Gräser sind lang und deutlich trockener. Im Herbst wenn das Getreide reif ist, fressen sie auch dieses und futtern sich für den Winter ein bischen was an. Das ist auch die Zeit zu der sie leicht an Obst wie beispielsweise Äpfel oder Birnen herankommen weil es von den Bäumen fällt. Im Winter fressen sie die übrig gebliebenen oder unter dem Schnee liegenden Gräser und greifen zur Not auch nach Zweigen und sogar Rinden.
Im Grunde sind sie sehr stark davon abhängig was gerade so wächst und Gemüse finden sie, wenn sie nicht gerade einen Garten überfallen nur äußerst selten. Mal ganz davon abgesehen das es gar nicht ganzjährig verfügbar ist sondern nur in der jeweiligen Saison.
Was sie allerdings noch gerne fressen sind Wurzeln und Knollen und genau an die kommen sie auch in der Wildniss.
Wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt kommt man eigentlich sehr einfach auf das logische.
Grundernährung: Gräser und Kräuter bzw. Heu
Ergänzung: Frische Zweige(mit Blättern) und auch ganze Äste, Knollen und Wurzeln(z.B. Karotten, Wurzelpetersilie, Knollensellerie) sowie andere Gemüsesorten die gut verträglich sind
Selten/Wenig: Obst, Getreide
Wenn man sich das mal so anschaut, dann sollte dann auch alles dabei sein was so ein Tier an Nährstoffen braucht. Ein Überangebot an Vitaminen und Mineralstoffen ist genauso schlecht wie zu wenig also sollte man versuchen einen guten Mittelweg einzuschlagen.
Was das Trockenfutter von Bunny hingegen angeht.
Da muss ich Streifentier zustimmen, das was ganz oben steht ist am meisten drin und das sind hier Luzerne. Extrem Kalziumhaltig und dann braucht man sich nicht wundern wenn das Kaninchen auf einmal Harngries, Blasenschlamm oder gar Steine bekommt. Hässliche Sache.
Außerdem ist es nicht Getreidefrei! Da steht ganz klar "Keine Getreidekörner" Schrott, Kleie usw. ist aber haufenweise drin.
Schonmal schlau gemacht was Obsttrester ist? Das ist genau der Mist der in handelsüblichem Kaninchenfutter verpresst verkauft wird. Reste die bei der Herstellung von Säften anfallen...würde ich das essen...nein. Soll zwar einen hohen Rohfasergehalt haben(ca. 20%) und auch viele Inhaltsstoffe die nicht im Saft landen aber mal ehrlich da fress ich doch lieber eine frische Karotte.
Dann steht 6 Zutaten vor den Gräsern und Kräutern und genau der ganze Mist steht davor...sehr fragwürdig.
Nein, das würde ich meinen Schatzi´s niemals anbieten. Da greift man lieber zu etwas das wirklich aus Wiesengras besteht und wenn es Probleme mit dem Gewicht gibt, da gibt es viele andere Möglichkeiten.
1. Energiereicheres Gemüse z.B. Knollen und Wurzeln
2. Getreide in Form der ganzen Pflanze, so fressen sie das in der Natur und so vertragen sie es auch. Natürlich nicht tonnenweise aber man kann es bei Gewichtsproblemen mit in den täglichen Futterplan mit aufnehmen.
3. Fressen, fressen, fressen...in der Natur fressen sie bis zu 80mal am Tag. Kleine Mahlzeiten aber eben permanent.
Man kann auch wenn man tagsüber weg ist 3 Mahlzeiten hinbekommen. Morgens direkt nach dem Aufstehen. Sofort wenn man heim kommt und kurz bevor man ins Bett geht.
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