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- Erstellt am: 13.09.2008 14:15
- Beiträge: 10
Niereninsuffizienz ( CNI)
Über Kankheitsverlauf, Lebensqualität, Lebenserwartung, Erfahrungsberichte, usw.
Er bekommt zur Zeit noch Infussionen und Futter wurde auf Hills k/d umgestellt und er bekommt noch Forthyron für die Schilddrüse.
Das es keine Heilung gibt ist mir ja klar, aber ich hoffe natürlich auf eine bessere Lebensqualität, da er im Mom sehr schlapp ist.
Ich hab das Thema schon im der Hunde-Com stehen,aber da mir da keiner Antworten kann/will, wollt ich einfach nochmal hier nachfragen ob jemand von euch Erfahrungen hat.
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RE: Niereninsuffizienz ( CNI)
Das hat aber nicht sehr viel ergeben.
Befrage doch ncoh einmal einen anderen TA oder geht dierekt in eine Tierklinik. Heilbar ist diese Krankheit zwar nicht, aber möglicherweise gibt es doch etwas um für etwas Hilfe/Erleichterung zu schaffen.
Alles Gute
Tina
Halte uns bitte auf dem Laufenden
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Ich danke euch für die Antworten und den Link
Ich habe schon einen anderen TA gefragt, nur machen die alle keine genauen Auskünfte, ich glaub sie wollen mir nicht Hoffnung machen, die dann evtl. zerschlagen wird.
Ich habe (bitte nicht falsch verstehen) gehofft, dass ich hier mit jemanden meine Erfahrungen austauschen könnte, Tipps bekommen könnte, halt kleine Stohhalme.
Aber ist ja auch gut und freut m ich, dass es wohl keinen hier gibt.
Er hat jetzt noch renes/Viscum gesprizt bekommen, dass soll die Nierenfunktion wieder stabilisieren.
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Damals!! Heute wo mein Hund auch schon fast 12 jahre alt ist, will ich alles ganz genau wissen, deshalb bin ich auch hier gelandet. Hier lernt man nie aus.

Tina
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CNI Hund
Bei unserer Hündin wurde Ende Jan. 08, kurz vor ihrem 13. Geburtstag, eine CNI diagnostiziert. Kreatinin war damals - glaube ich - 2,3. (Harnstoff müsste ich nochmal nachschauen).
Wir haben sofort das Futter umgestellt auf Royal Canin Renal, sowohl Trocken- als auch Dosenfutter. Zusätzlich bekommt sie den Phosphatbinder Vétoquinol - Ipakitine und als Nahrungsergänzung/Diätfuttermittel Canipur - Renafit mit div. Vitaminen, Folsäure, Eloektrolyte. Das alles bestelle ich im www, da es bei meiner TÄ teurer ist.
Beide zusätzlichen Sachen habe ich selbst recherchiert und im Nachhinein meine TÄ informiert - vielleicht wusste sie das nicht? Oder sie dachte es hätte keinen Sinn mehr...Zumindest den Phosphatbinder hätte sie wissen müssen.
Medikamente bekommt sie ausschliesslich homöopathische, und zwar Lespedeza Sieboldii angefangen mit LM6, dann 12, mittlerweile LM24. Gibt es von der Fa. Arcana, muss man bestellen über die Apotheke.
Meine TÄ hat ihr noch einen Mix zusammengestellt aus homöop. Nieren und Lebermitteln. Da muss ich aber erstmal fragen was da genau drin ist. Hat jedenfalls geholfen, da konnte man quasi zusehen.
Jedenfalls ist dann nach einer ersten Verschlechterung der Nieren- und Leberwerte wg. einer Wurmkur (die aber nötig war) eine stete Verbesserung erkennbar gewesen.
Alle 4-6 wochen werden die Blutwerte gecheckt und waren das letzte Mal sogar besser als im Januar!
Ich hatte im Februar auch einen Ultraschall machen lassen: Da kann man zwar nicht die Funktion überprüfen, aber sehen ob es schon abgestorbenes Gewebe gibt. Da waren die Nieren und die Leber unauffällig, allerdings ein Tumor in der Milz zu sehen, was aber nicht unbedingt schlimm sein muss und leider alterstypisch ist.
Mich hat jedenfalls der Ultraschall beruhigt, weil ich in den 2 Wochen davor, seit der Diagnose, ständig im Kopf hatte: 70% des Gewebes abgestorben. Vielleicht gehe ich gerade mit meinem Hund das letzte Mal spazieren usw. Ich habe eigentlich nur noch geweint...
Ich hatte im www damals auch gelesen, es sei Zeit Abschied zu nehmen wenn man die Diagnose bekommt usw.
Richtig ist natürlich dass CNI eine tödlich verlaufende Krankheit ist. Damit muss man klarkommen. Es gibt keine Heilung. Aber: Man kann es aufhalten und noch eine schöne, letzte Zeit mit dem Hund genießen.
Gott sei Dank kam das Ende nicht so schnell wie befürchtet, und man hat Zeit sich damit zu befassen wie der Verlauf ist und zu entscheiden wann der Hund evtl. eingeschläfert werden muss. Ein langsamer Abschied eben, wenn man Glück hat.
Ich hatte das Thema verdrängt und mir immer gesagt meine Hündin wird bestimmt 15! Bis zur Diagnose (bzw. kurz vorher) hätte sie niemand für einen alten Hund gehalten, das hat mich in Sicherheit gewiegt.
Leider habe ich z.Zt. den Eindruck ihr geht es schlechter. Inkontinenz, Ruhebedürfnis usw. Am Feitag ist der nächste Termin und danach weiss ich mehr. Ich will auch noch einmal zu einer erfahrenenTierheilpraktikerin gehen, die ich empfohlen bekommen habe.
So, ich hoffe ich habe ein bisschen helfen können mit den Infos. Es ist nämlich echt schwer zum Thema Hunde und CNI was zu finden im Netz.
Ich drücke die Daumen!
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Ich lasse die Blutwerte nicht mehr testen.
1. Sind sie schlechter, merk ich es auch am Verhalten und ich kann daran nix ändern.
2. Sind sie gleich oder besser, dann kann ich auch nix ändern.
Er bekommt auch Ipakitine und noch zwei Homöopatsche Mittelchen und Vit B., Futter bekommt er Hill K/D, Reddy und selbstgekocht.
Das Prob was ich mit meinem sonst so verfressenen Hund habe ist, dass er kaum noch was Frisst. Deswegen ja noch das gekochte bzw. Reddy.
Ich bin für jeden Tag dankbar den ich ihn noch habe, er nimmt leider immer mehr ab und den Kreislauf bekomm ich nicht mehr in Schwung, zur Zeit gehen so 10- 20 min. sind immerhin 5 min Mehr als vor ein paar Wochen.
Ich weiß dass es zwischen Wochen und Jahren dauern kann, bis die Krankheit zu schlägt.
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Niereninsuffizienz beim Hund
Ich habe auch Katzen. Ich habe nun die zweite Katze mit Chronischer Niereninsuffizienz (CNI) was durch einen Bluttest rauskam. Beide Katzen habe ich therapiert, dh sie erhalten das Medikament Fortekor 2.5 und das Diätfutter.
Meine Katze Cindy war 15 als bei ihr diese Diagnose gestellt wurde. Sie war mehr als 17 als sie einen Abszess am Mäulchen hatte, der hätte operiert werden müssen. Aufgrund ihres hohen Alters und der Tatsache, dass sie die Operation nicht überstanden hätte, sie war nur knapp 3 kg schwer, habe ich sie dann einschläfern lassen.
Fortekor senkt den Blutdruck was bei der CNI wichtig ist.
Bei meiner zweiten Katze Goldie hat man die CNI mit 9 Jahren diagnostiziert.
Sie bekommt die genau gleiche Therapie. CNI ist nicht ein Todesurteil - wenn man was dagegen tut. Es ist allerdings wichtig, dass man mit der Therapie nicht mehr aufhört.
Ich würde deshalb beim Hund genau dasselbe machen, zumal das Hills Futter sowohl für Katzen wie auch für Hunde angeboten wird.
Das Futter entlastet die Nieren und das Fortekor senkt den Blutdruck.
Fortekor ist auch für Hunde erhältlich und zwar eigentlich gegen Herzinsuffizienz. Im Beipackzettel habe ich aber eben gelesen, dass es sowohl für Herz- als auch für Niereninsuffizienz angewandt wird.
Es kommt dann auf das Gewicht des Hundes an, wieviel man geben muss: Bei einem Hund von 10-20 kg nimmt man Fortekor 5 und gibt 1 Tablette pro Tag.
Ich wünsche dir alles Gute für deinen Hund. Gib nicht auf.
Ich habe eine Hündin mit Leishmaniose, weiss das erst seit August und war am Boden zerstört, als es auskam. Sie wird jetzt auch behandelt - und es geht ihr sehr viel besser. Kämpfen muss der Mensch! Das ist unsere Pflicht!
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Ich kann aber einem Hund mit schwachen Kreislauf, sein Blutdruck ist ja schon im Keller nicht noch ein Medi geben was den Blutdruck senkt.
Auf geben tu ich meinen Hund nicht, das würde ich niemals tun, aber sein klinisches Bild ist halt nicht gut. GAR nicht gut.
Er wird behandelt, nur lass ich keine Blutwerte mehr nehmen. Weil sie ihm und mir nix bringen.
Er bekommt ja auch weiter die Medis und auch das Futter, wenn er es denn mal frisst.
Unser Kater hat auch fast 7 Jahre mit Nieren gelebt diee nur zu 25% gearbeitet haben, er wurde dann kurz vor seinem 21 Geb eingeschläfert. Aber sein Algemeinzustand war besser.
Ich drück deinen Tieren die Daumen, dass sie noch lange ein lebenswertes Leben haben.
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