Dienstag vor einer Woche wurde mein Hund Charly, mit dem eine Bekannte im angrenzenden Stadtwald an der Leine spazieren ging, von einem freilaufenden Dogo Argentiono Mix oder etwas ähnlichem, schwer in`s Ohr gebissen und verletzt. Zunächst gab es keine sichtbaren Blessuren, mittlerweile sind wir seit über einer Woche in tierärztlicher Behandlung, da die Verletzungen schwerer waren, als zunächt gedacht - wie immer. Er hat noch ein Loch über dem linken Auge und Prellungen, Blutergüsse im hinteren Rücken. Eine Adresse haben wir auch nicht, weil es zunächst nicht schlimm aussah. Was mich ärgert ist, dass andere Hundehalter
fast nie reagieren, wenn man höflich bittet, das eigne Tier kurz, während des Vorbeigehens, festzuhalten. Bedingt durch dreimalige schwere Bissverletzungen durch andere Rüden, frage ich höflich an. Mit Hündinnen und kastrierten Rüden gibt es ja auch keine Probleme. Die Antworten, wenn überhaupt welche gegeben werden, gehen von: Stellen Sie sich nicht so an; meiner tut nix; machen sie ihren doch auch los, die einigen sich schon. Mein Charly ist 10,5Jahre, eigentlich, bis auf die Rückenproblematik noch recht fit und ich kenne seine Reaktionen. Also, Ängstlichkeit gegenüber gleich grossen und grösseren Rüden nd Knurren. Deshalb, gehe ich auf Nummer sicher, nehme ihn, wenn andere Rüden kommen, an die Leine, um so etwas, wie gerade wieder passiert, zu vermeiden. Hat man auch so in der Hundeschule gelernt. Ist es eigentlich zuviel verlangt, etwas Rücksicht zu nehmen und seinen Hund fernzuhalten, wenn man darum bittet. Wie seht ihr das ?

Trotzdem schönes WE aus Hamburg-Sunny
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