So, hier nun ein paar Bilder:
Gesamtmaße ca. 2,70m hoch, 2,40m breit und 70cm tief.
Die Voliere als Ganzes, war zu der Zeit aber geteilt, links lebten noch ein paar Zebrafinken, rechts und links oben Sugarglider
Noch mal der rechte Teil (damals Sugar-Glider-Bereich)
Leider ein bißchen dunkel - die mittlere Plexitrennwand ist jetzt draussen und somit die gesamte Voliere für die Vögel zugänglich
Mal zur Veranschaulichung wie "winzig" die Vögel in der Voliere wirken, hier zwei Diamantfinken und ein Gouldpärchen in der linken Volierenecke
Die gleichen Vögel im Teil oberhalb der linken Volierenhälfte. Könnte im Notfall als Flugkäfig von der Voliere getrennt werden, bietet so aber den perfekten Rückzug, wenn ich die Voliere saubermache, da der Zwischenboden die "Sicht auf den Feind" verhindert.
Hier noch mal Futterspender und Futter"tablett" zur Veranschaulichung.
Die Bilder sind nicht ganz aktuell, aber die Einrichtung verändert sich kaum, da bei Finken einmal gesammelte Äste wirklich ewig halten.
Da sich in der Voliere aber inzwischen auch 3 Zwergwachteln befinden, wird das Futter von mir teilweise auch auf dem Boden verstreut. Klingt für den peniblen Tierhalter zwar unhygienisch, kommt aber dem natürlichen Nahrungssuchverhalten recht nah - es gibt auch afrikanische Prachtfinkenarten die sogar hüpfend den Bodengrund aufwirbeln - denen tut man mit "steriler" Fütterung so gar keinen Gefallen mit.
Kolbenhirse ist sehr beliebt, v.a. wenn man sie so aufhängt dass sie schön schaukelt. Im Sommer kann man auch draussen alles an Wildgäsern sammeln, was Rispen und Ähren hat. Eine Arbeitskollegin hatte mir mal Schilf mitgebracht, keine Ahnung was genau, aber der Ährenstand ist binnen Minuten geplündert worden

Normales Gras/Katzengras kannst Du ausprobieren, wird aber erfahrungsgemäß nicht so begeistert aufgenommen. Keimfutter ist dann schon wieder beliebter und ist auch ganz einfach zu machen. Eine Anleitung dazu steht in dem Buch und jedes gute handelsübliche Futter, das auf Zusätze wie "Perlen", Honig oder Backwaren und andere Nicht-Sämerein verzichtet, kann genommen werden. Falls es nicht funktioniert, ist das Futter eh für die Tonne, denn gutes Futter ist keimfähig
Goulds sind ein kleines bisschen anspruchsvoller als Zebrafinken was Temperatur und ausgewogene Ernährung betrifft, aber keineswegs schwierig - daher aber auch nicht so vermehrungsfreudig und natürlich so ziemlich die buntesten Finken.
Achso, hartgekochtes Ei kannst Du mit Schale geben, die knabbern Finken auch gerne
Hab ich noch was vergessen? *g*
edit: das hab ich vergessen: wenn du mit Draht baust, nimm max. 7mm Draht, bei 1cm können kleine Arten und Jungvögel (falls es doch mal passiert

) durchschlüpfen.
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