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extrem aggressiver Agaponide

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  • Erstellt am: 12.10.2008 13:35
  • Beiträge: 6

12.10.2008
13:35

blub

blub

23 Beiträge

Mitglied seit: 8/2008

extrem aggressiver Agaponide

Hallo, wie ihr dem Titel entnehmen könnt, hab ich ein Problem mit einem sehr aggressiven Exemplar von Agaponide...
Zuerst aber muss ich sagen, dass wir vor diesem Exemplar schon drei hatten, die auch sehr zahm und zutraulich geworden sind. Leider haben sie uns alle bereits wieder verlassen, der erste hat draußen im Sommer sein Käfigtürchen geöffnet (hat er vorher nie gemacht..), der hat den Futternapf, der zugeklebt war, aufgestoßen und der dritte hat die Käfigstange durchgenagt..
Naja. Jedenfalls wollte ich damit sagen, dass wir uns eigentlich mit den Vögeln doch etwas auskennen, wir hatten unsere..den ersten 6 jahre, den zweiten 4 und den dritten 2.

Jetzt haben wir aber wieder einen bei uns aufgenommen, der allerdings von einem Bekannten gefangen wurde. Wir haben uns auch erkundigt, ob jemand einen vermisst, aber das war nicht der Fall. Wir haben ihn deshalb mit zu uns genommen, weil wir ja noch Käfig und Futter hatten. Wir wissen nicht, wie lange der Vogel draußen war, aber es scheint seine Spuren hinterlassen zu haben. Im Käfig ist er extrem aggressiv, wenn man sich seinem Käfig nähert bauscht er schon sein Fell auf. Will man ihm dann z.b. einen Kolbenhirs hineinhängen, greift er sofort die Hand an. Natürlich gewähren wir ihm auch viel Ausflug. Und dann kommt das, was mich am meisten wundert: Er landet auf mir und meiner Familie. Er landet zum Beispiel auf dem Rücken und klettert rum oder auf dem Kopf. Da kommt er einem richtig normal vor. Aber dann, aus heiterem Himmel, fängt er an zu beißen. Aber richtig! Vorzugsweise verbeist er sich dann in den Hals und lässt nicht so schnell los. Das blutet dann auch wirklich nicht schlecht..
Wir haben ihn jetzt seit Mitte August. Er ist schon bei seinem dritten bis vierten Mal Ausflug bei mir gelandet, das deutet doch darauf hin, dass er Menschen kennt und gewöhnt ist? Aber warum beißt er dann aus heiterem Himmel?
Ein Ausbruchskünstler ist er nebenbei gesagt auch. Wir werden uns wohl bald einen Käfig anschaffen, bei dem die Näpfe innen angebracht werden können.

Meine Fragen jetzt:
Was kann ich tun, dass er nichtmehr so hyperaggressiv reagiert? Im Moment hänge ich seine Knusperstangen immer mit Handschuhen in den Käfig..
Wie kann ich ihm das beißen vielleicht abgewöhnen? Bzw: Woran kann das liegen, dass er doch eigentlich von sich aus zutraulich ist, und dann plötzlich das beißen anfängt?

Ich weiß, dass er vermutlich durch seine Zeit draußen sehr verstört ist..Aber irgendwie muss man ihn doch wieder normalisieren können?

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Hi !

dass wir uns eigentlich mit den Vögeln doch etwas auskennen
 

Wenn ihr euch doch auskennt, dann frage ich mich, warum du immer von EINEM Tier redest. Scheinbar habt ihr auch die letzten immer allein gehalten, oder dein Text bringt es falsch rüber.

Die Tiere sind jedenfalls gesellige kleine Vögel, und für sie muss es eine Qual sein, allein leben zu müssen.

Wenn das Tier also verstört wirkt, dann sollte man nach Möglichkeit erst mal mit artgerechter Haltung anfangen, viele entstehende Probleme lösen sich dadurch schon in Wohlgefallen auf.

Vielleicht und vermutlich auch deins.

http://www.haustier-community.de/jgs_portal.php?id=53


Gruss
Christian

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12.10.2008
15:21

blub

blub

23 Beiträge

Mitglied seit: 8/2008

Ja, das hab ich vermutlich nicht richtig erklärt.
Also, wir hatten erst zwei Vögel. Dann ist der eine aber nach 4 Jahren aus seinem Käfig ausgebrochen, und war weg. Deswegen sind wir mit dem zweiten zu einem Züchter, damit er sich einen neuen Partner suchen konnte. Das ging dann auch ca. 2 Jahre lang gut, dann ist aber der zweite ebenfalls ausgebrochen (s.oben) und der dritte war alleine. Dann haben wir überlegt, wie es weitergehen sollte, weil wir den dritten selbst von weit her geholt haben, und wir wollten uns dann erst erkundigen, ob es auch einen Züchter hier in der Gegend gibt. Und durch Zufall haben wir genau dann einen Anruf von unserem Bekannten bekommen, dass er so einen gefangen habe und wir ja noch einen Käfig und genug Futter haben und der andere dann nichtmehr alleine wäre. So haben wir das dann auch gemacht. Leider hat das nicht so gut funktionert, der neue Vogel war sehr aggressiv, obwohl es ja eigentlich das Revier des anderen war, und der hat ihm sogar den Fuß blutig gebissen (obwohl sie nicht im selben Käfig waren). Ein paar Tage vergingen dann, wirklich warm sind sie nicht miteinander geworden, und dann so gegen Ende August hat uns dann der dritte verlassen, weil er eben, wie schon gesagt, eine Käfigstange durchgenagt hatte, obwohl er eigentlich nie so ausbrecherisches Verhalten an den Tag gelegt hatte.

Natürlich haben wir uns schon überlegt einen neuen dazu zu holen, aber wir wissen bisher noch nicht wo, und vorher müssten wir uns wahrscheinlich Panzerkäfige (Scherz) mit Futternäpfen, die man innen befestigt, kaufen. Aber ich hab da immernoch meine Bedenken, weil der Vogel wirklich alles angreift, was sich bewegt.

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Hallo,

aus was bestehen denn die Käfigstangen??....dass er sie durchbeissen konnte?

Aber ich hab da immernoch meine Bedenken, weil der Vogel wirklich alles angreift, was sich bewegt.
 

Er reagiert so auf Menschen, Du weisst aber nicht, wie er auf Artgenossen reagiert.

Natürlich müsste die Vergesellschaftung mit viel Geduld und Ausdauer vonstatten gehen.

Aber selbst, wenn sie sich nicht lieben würden, wäre es allemal eine Bereicherung für ihn!

LG
Elke

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12.10.2008
19:24

Estrilda

Estrilda

955 Beiträge

Mitglied seit: 10/2006



Also wenn jeder Vogel alles darauf setzt, aus einem Käfig auszubrechen, frage ich mich doch ein bißchen, was das für ein Käfig ist. Größe, Ausstattung usw.

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12.10.2008
20:27

blub

blub

23 Beiträge

Mitglied seit: 8/2008

Die anderen drei hatten ja früher keine Ausbruchversuche unternommen..
Das ist bei allen nur einmal passiert, vorzugsweise dann, wenn sie im Sommer draußen aufm Balkon gestanden waren..
Wir haben zwei normale Papageienkäfige. Mit vielen Ästen, Leitern, Glöckchen, alles was man sich eben so vorstellen kann. Die Gitterstäbe kamen mir eigentlich nicht wirklich weich vor, aber ich vermute mal, dass das eine Gitterstab vielleicht schon vom Vorgänger beschädigt wurde. Der erste Vogel der weggeflogen ist, war im selben Käfig wie dann der dritte. Und beide haben oft..wie beschreib ich das..mit ihrem Schnabel die Käfigstangen bearbeitet, von daher scheint das sich so gelöst zu haben..Naja.
Also, den Vögeln gings bei uns sicher nicht schlecht..
Aber wenn man im Sommer draußen steht und die freien Vögel sieht, dann ist das Freiheitsbedürfnis doch größer, ich weiß nicht.

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